Inneres Licht und Erleuchtung im Yoga – Was ist der Unterschied?

Viele Menschen, die Yoga praktizieren, begegnen den Begriffen „inneres Licht“ und „Erleuchtung“. Doch was bedeuten sie eigentlich? Sind sie dasselbe oder gibt es Unterschiede? Mit diesem Blog-Beitrag möchte Licht ins Dunkel bringen und teile hier gerne meine persönliche Interpretation vom inneren Licht und dem Begriff Erleuchtung.

Das innere Licht ist eine Metapher für unsere wahre Natur. Es steht für die Lebensenergie, den Frieden und die Klarheit, die in jedem von uns verborgen sind. Im Yoga wird dieses innere Licht oft „Prana Shakti“ genannt – eine Energie wie die Sonne in unserem Inneren, die unseren Körper und Geist belebt. Wenn wir Yoga praktizieren, spüren wir, wie dieses Licht langsam heller wird und uns mit Wärme und Zuversicht erfüllt. Es ist unser innerer Kompass, der uns zeigt, wer wir wirklich sind, jenseits von Stress, Ängsten und Gedankenwirrwarr.

Erleuchtung hingegen ist ein umfassenderer Zustand, der höchste Bewusstseinszustand. Im Yoga bezeichnet Erleuchtung das vollständige Erwachen zu unserer wahren Natur, ein tiefes Gefühl der Einheit mit uns selbst und allem, was ist. In der Erleuchtung löst sich das Gefühl der Trennung auf, das Ego wird still, und wir erfahren Frieden, Glück und Freiheit. Erleuchtung ist wie das volle Leuchten des inneren Lichts, so hell, dass alle Dunkelheit verschwindet.

Man kann also sagen: Das innere Licht ist die Quelle, die in uns brennt, und durch Yoga dürfen wir lernen, dieses Licht immer mehr zu entdecken und strahlen zu lassen. Erleuchtung ist der Zustand, in dem dieses innere Licht vollkommen erstrahlt und wir unser wahres Selbst losgelöst von äusseren Umständen vollständig erfahren.

Yoga bietet uns den Weg, dieses innere Licht zu nähren. Durch Atemübungen, Asanas und Meditation öffnen wir uns für diese Energie und können Stück für Stück die Erleuchtung erfahren – nicht als einmaliges Ereignis, sondern als fortwährenden Prozess des Wachstums und der Bewusstwerdung.

Jeder kleine Moment in der Yogapraxis, in dem wir bewusst atmen, still werden und unserem inneren Licht Raum geben, bringt uns diesem Ziel näher. Und gerade diese leisen, inneren Erlebnisse machen Yoga zu einem so wertvollen Weg – ein Aufleuchten des Lichts in uns mitten im Alltag.

Wie fühlst du dein inneres Leuchten heute?

Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag!

«THE QUIETER YOU BECOME, THE MORE YOU ARE ABLE TO HEAR» – RUMI –

In unserem Alltag ist es oft laut – nicht nur draussen, sondern auch in unserem Kopf. Gedanken, Sorgen und Pläne wirbeln unaufhörlich durch den Geist, und unser Denken springt von einem Thema zum nächsten, wie ein wilder Affe, der von Ast zu Ast hüpft. Dieses Bild nennt man im Buddhismus „Monkey Mind“ oder „Affengeist“ – ein unruhiger, ständig beschäftigter Geist, der kaum zur Ruhe kommt. Genau in dieser inneren Unruhe liegt eine besondere Kraft verborgen: Je stiller du wirst, desto klarer kannst du hören – nicht nur mit den Ohren, sondern vor allem mit deinem Herzen und deinem Inneren.

Stille bedeutet nicht einfach nur die Abwesenheit von Geräuschen. Es ist ein Moment, in dem du ganz bei dir bist, deine Gedanken zur Ruhe kommen und du dich wieder besser spürst. Wenn der Geist ständig beschäftigt ist, übersieht man leicht das Wesentliche oder innere Botschaften. Erst wenn es ruhig wird, kannst du wirklich in dich horchen und neue Einsichten gewinnen.

Viele Menschen finden es schwer, still zu sein, weil es für unser Gehirn ungewohnt ist, nichts zu tun oder zu denken. Doch kleine Pausen mit bewusster Ruhe helfen dem Geist, sich zu entspannen und zu ordnen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass solche Momente der Stille Stress reduzieren, die Konzentration verbessern und Kreativität fördern.

Wie kannst du Stille in deinen Alltag bringen? Probiere es mal mit kurzen Atempausen: Setze dich bequem hin, schliesse deine Augen und atme bewusst tief ein und aus. Fokussiere dich dabei nur auf deinen Atem. Oder gönn dir eine kurze Auszeit, in der du dein Handy beiseitelegst und einfach für ein paar Minuten nur da bist – ohne Multitasking oder Ablenkung. Auch ein Spaziergang ohne Musik oder Podcasts kann helfen, den Geist zu beruhigen.

Wenn du regelmässig solche Momente findest, wirst du merken: Du hörst mehr – auf deine eigenen Bedürfnisse, auf die Umwelt, auf die leisen Impulse deines Herzens. Und mit dieser inneren Ruhe wächst deine Klarheit, dein Wohlbefinden und deine Fähigkeit, bewusst Entscheidungen zu treffen.

Zusammengefasst: Je stiller du wirst, desto mehr Raum schaffst du, um wirklich zuzuhören – dir selbst und dem Leben um dich herum. Die Stille ist ein Geschenk, das dir Kraft und Klarheit schenkt. Dieses einfache Prinzip lädt dazu ein, sich immer wieder bewusst Zeit für Ruhe zu nehmen – damit du immer besser wahrnehmen kannst, was wirklich zählt.

Bleib dran und hab Geduld mit dir – Fortschritt braucht Zeit, doch jeder kleine Moment der Ruhe wird dich weiterbringen.

Gesund durch den Herbst: Yoga und Tipps für deine Vitalität

Der Herbst ist eine Zeit des Wandels – draussen färben sich die Blätter bunt, die Tage werden kürzer und die Temperaturen kühler. Für unseren Körper und Geist bedeutet das eine Umstellung. Doch mit der richtigen Unterstützung kannst du diese Jahreszeit nutzen, um neue Kraft zu tanken und trotz den sinkenden Temperaturen gesund zu bleiben. Yoga ist dabei ein wundervolles Werkzeug, das deinen Körper stärkt, dein Immunsystem unterstützt und dich innerlich ausgleicht.

Warum Yoga im Herbst so wertvoll ist

Yoga ist natürlich zu jeder Jahrezeit wertvoll. Im Herbst neigen Körper und Geist von Natur aus dazu, sich mehr zurückzuziehen. Die kühle Luft kann unsere Abwehr schwächen, und viele Menschen fühlen sich müde oder antriebslos, was durch die kürzeren Tage und die geringere Kraft des Sonnenlichts noch verstärkt wird. Yoga bringt dich in Bewegung, aktiviert die Energie und hilft dir, die innere Balance zu halten. Besonders hilfreich sind Asanas (Yoga-Haltungen), die erden und zugleich wärmen – so fühlt sich dein Körper lebendig und gestärkt an.

Yoga-Übungen, die dich durch den Herbst begleiten

  • Sanfte Sonnengrüsse (Surya Namaskar): Beginne deinen Tag oder deine Yogapraxis mit einem langsamen, bewussten Sonnengruss, um Wärme im Körper zu erzeugen und deinen Kreislauf anzuregen.
  • Stärkende Krieger-Posen (Virabhadrasana I & II): Sie schenken dir Stabilität und Erdung – das ist besonders wichtig, wenn es draussen wieder etwas rauer wird.
  • Herzöffner wie Kobra (Bhujangasana) oder Kamel (Ustrasana): Diese Rückbeugen öffnen deinen Brustkorb, stärken die Atmung und fördern deine Lebensenergie.
  • Sanfte Vorbeugen, beispielsweise die stehende Vorbeuge (Uttanasana) oder die Kindhaltung (Balasana): Sie beruhigen den Geist, helfen beim Loslassen und geben dir innere Ruhe.
  • Drehhaltungen (z.B. Twist im Liegen): Sanfte Drehhaltungen massieren deine Bauchorgane, regen die Verdauung an und fördern so die Entgiftung.
  • Atemübungen (Pranayama): Die Wechselatmung (Nadi Shodhana) wirkt ausgleichend und stärkt die Lungenkraft, während die Ujjayi-Atmung dein inneres Feuer anheizt.

Mehr Infos zu den «Special Effects» der verschiedenen Yoga-Haltungen findest du hier.

Herbst und Gesundheit aus Sicht der TCM

Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist der Herbst dem Metall-Element zugeordnet, das die Organe Lunge und Dickdarm umfasst. Yogisch betrachtet unterstützen beide Organe die Balance von Aufnahme (Prana, Lebenskraft) und Loslassen (Detox, Reinigung) im Körper, wobei der Dickdarm die innere Reinigung durch Ausscheidung fördert und die Lunge die Lebenskraft durch bewusste Atmung nährt und reinigt.
Den Herbst nutzt die TCM, um Ballast loszulassen und sich auf die kältere Jahreszeit vorzubereiten – genau wie beim Yoga mit den Vorbeugen und Atemübungen. Eine gezielte Pflege der Lunge und des Dickdarms unterstützt dein Immunsystem und sorgt für einen optimalen Energiefluss.

Ernährung und Alltagstipps für einen starken Herbst

  • Iss warme, leicht verdauliche Speisen wie Suppen und Eintöpfe mit saisonalem Gemüse (z.B. Kürbis oder Süsskartoffeln).
  • Würze deine Speisen mit Ingwer, Zimt oder Kardamom – sie wärmen von innen und fördern die Verdauung.
  • Verzichte möglichst auf kalte Getränke und zu viel Rohkost, die dein Verdauungsfeuerschwächen könnten.
  • Trinke Kräutertees und warmes Wasser, um deinen Körper optimal zu unterstützen. Mein Immunbooster-Tee-Tipp für den Herbst.
  • Verbringe möglichst viel Zeit draussen an der frischen Luft und nutze das Tageslicht, um deinen Kreislauf zu stärken und deine Stimmung anzuheben. Natürliches Licht fördert übrigens die Produktion des Glückshormons Serotonin.

Der Herbst lädt uns ein, mit Achtsamkeit und liebevoller Praxis mit der Veränderung mit zu gehen. Mit Yoga stärkst du nicht nur Körper und Geist, sondern findest auch ganz natürlich zurück zu deiner inneren Mitte und Balance. Nutze diese Jahreszeit, um bewusst loszulassen, dich zu erden und neue Energie zu tanken – so bist du bestens gerüstet für die kommenden (noch) kühleren Monate.

Yoga unter freiem Himmel

Was für ein magischer Abend! Beim Sonnenuntergang vor der traumhaften Kulisse der
Aeschiried Skihütte durften wir gemeinsam Körper und Geist in Einklang bringen. Die warmen Farben des Himmels, die frische Bergluft und das sanfte Yoga-Flow-Erlebnis machten diese Stunde zu einem unvergesslichen Moment der Ruhe und Verbundenheit.

Danke an alle, die dabei waren und diese besondere Atmosphäre mit mir geteilt haben – ich freue uns schon aufs nächste Mal!

Nächster Outdoor-Termin bei der Skihütte: 5. November 2025.

Yoga auf dem Niesen

Was für ein wunderschönes Yoga-Erlebnis auf dem Niesen!

Bereits zum 5. Mal durfte dieses besondere Event stattfinden – und es war wieder absolut einmalig.

Mein Herz ist voll Dankbarkeit für all die besonderen Momente, achtsamen Augenblicke und herzlichen Begegnungen.

Auch wenn wir wegen des Wetters keinen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang gesehen haben – die wertvollen Erinnerungen machen alles mehr als besonders.

Ich freue mich schon riesig auf nächstes Jahr! Möchtest du auch dabei sein? Dann abonniere gerne meinen Newsletter oder folge mir auf Social Media (Instagram oder Facebook) und erfahre als Erste:r, wann das Niesen Yoga das nächste Mal stattfinden wird.

Yoga-Praxis im Einklang mit den Mondphasen

Der Rhythmus des Mondes begleitet uns durchs Leben – sichtbar am Himmel, oft spürbar im Inneren. Auch im Yoga können wir die Kraft der verschiedenen Mondphasen nutzen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen und bewusster mit unseren eigenen Bedürfnissen umzugehen.

Die Mondphasen: Energie und Wirkung auf den Körper

  • Neumond steht für Neuanfang, Entgiftung und Reinigung. In dieser Phase ist unser Körper besonders empfänglich dafür, Altes loszulassen. Die Yoga-Praxis kann jetzt sanft und in sich gekehrt gestaltet werden – ideal, um mit Atemübungen oder Yin-Yoga einen bewussten Reset einzuleiten. Wer eine Fastenkur oder neue Gewohnheiten starten möchte, findet im Neumond die perfekte Unterstützung.
  • Zunehmender Mond gilt als Zeit des Aufbaus und der Stärkung. In dieser Phase nimmt der Körper Nährstoffe und Energie besonders gut auf. Dynamischere Yoga-Flows eignen sich, um Kraft zu sammeln und neue Energie aufzunehmen. Der Fokus kann dabei auf stärkenden Haltungen und energiefördernden Pranayamas (Atemübungen) liegen.
  • Vollmond bringt eine intensive, energetisch aufgeladene Atmosphäre mit sich. Viele Menschen berichten in dieser Zeit von Schlafproblemen, erhöhtem Energielevel und emotionaler Sensibilität. Die Yogapraxis in dieser Zeit darf aber etwas ruhiger werden: Meditation, entspannte Dehnungen und Achtsamkeitspraxis helfen, mit überschüssiger Energie umzugehen und innere Balance zu bewahren.
  • Abnehmender Mond unterstützt das Loslassen – nicht nur auf körperlicher, auch auf mentaler Ebene. Detox, Ausdauertraining und loslösende Yoga-Einheiten (z.B. Twist-Positionen) können die reinigende Qualität dieser Phase unterstreichen. Man sagt auch, dass der Körper in dieser Phase schneller regeneriert und Heilungsprozesse effektiver laufen als sonst.

Yoga und Mondrhythmus: Verbindung schaffen

Indem du deine Yoga-Praxis nach den Mondphasen ausrichtest, kannst du Verbindung üben: zu dir selbst, zur Natur und zu den natürlichen Zyklen, die dich beeinflussen. Nimm dir Zeit, in dich hineinzuspüren – vielleicht spürst du, wie die Qualität deines Atems, deine Energie und deine Emotionen sich im Laufe des Mondzyklus verändern. Lass deinen Yoga-Stil flexibel werden: Pass Haltung und Schwerpunkt an, statt strikte Routinen zu verfolgen.


Mondphasen können eine Einladung zu mehr Achtsamkeit und Selbstfürsorge sein. Sie erinnern uns daran, dass auch unser Körper Rhythmen folgt – und Yoga gibt uns Werkzeuge an die Hand, diese Rhythmen bewusster und liebevoll zu begleiten. Und wie immer gilt: Mach das, was immer DIR gut tut!

Echte Verbindung beginnt bei dir

Verbindung – zu dir selbst und zu anderen – zählt zu den tiefsten menschlichen Bedürfnissen. Dieses feine, unsichtbare Band, das unser Innerstes mit der Welt draussen verknüpft, schenkt uns Wärme, Verständnis und das Gefühl, nicht allein auf diesem Planeten zu sein. Und doch: Zwischen all dem Lärm und Tempo des Alltags entgleitet uns echte Verbindung manchmal fast unbemerkt.

Wir leben in einer Zeit, die ständig an uns zerrt: Termine, Nachrichten, To-Do-Listen, Bildschirme, die unsere Aufmerksamkeit in alle Richtungen ziehen. Oft bleibt dabei genau das auf der Strecke, was wir so dringend brauchen: Stille. Raum, um uns selbst wirklich zu begegnen. Wenn wir den Kontakt zu unserem Inneren verlieren – zu unseren Gefühlen, Bedürfnissen und unserer wahren Essenz – wie sollen wir dann noch aufrichtig mit anderen verbunden sein?

Hier beginnt alles bei dir.
Echte Verbindung erfordert Mut – den Mut, präsent zu sein und dich auch verletzlich zu zeigen. Den Mut, dir selbst zu begegnen, mit allem, was gerade da ist, ohne sofort in Ablenkung zu flüchten. Den Mut, kleine Inseln der Achtsamkeit in deinen Alltag einzubauen – selbst wenn es nur fünf bewusste Atemzüge sind, während das Handy weiter vibriert.

Genau hier kann Yoga zu einem liebevollen Begleiter werden. Es klopft sanft an deine Tür und lädt dich ein: „Komm, leg das Gedankenkarussell kurz beiseite. Atme, spüre deinen Körper und hör hin, wie es dir wirklich geht.“ Auf der Matte – in achtsamer Bewegung oder ruhigem Verweilen – kannst du bei dir selbst ankommen. Egal, wie stürmisch es draussen ist: Du hast in dir die Möglichkeit, innezuhalten, dich zu zentrieren und deinen inneren Akku wieder aufzuladen – ganz ohne Ladekabel. Dir selbst etwas Gutes tun, um mit neuer Energie und Gelassenheit im Aussen in Verbindung zu treten.

Ich denke, wahre Verbindung wächst von innen nach aussen: Erst wenn du bei dir bist, kannst du eine liebevolle Brücke zu anderen bauen. Innehalten – hinsehen – zuhören – zuerst dir selbst, dann den Menschen um dich herum. Darin liegt eine Kraft, die dein Leben nicht nur erfüllter, sondern auch schöner macht.

Kleiner Impuls für deinen Tag:

Erlaube dir heute, nichts leisten zu müssen. Du musst nicht jede Antwort kennen, nicht für jedes Gefühl die passenden Worte finden und nicht jede Aufgabe fehlerfrei meistern. Es ist völlig in Ordnung, wenn nicht alles perfekt läuft.

Manchmal reicht es, innezuhalten, tief durchzuatmen und den Moment so anzunehmen, wie er gerade ist.

Lass deine Gedanken ruhig durcheinanderwirbeln – sie müssen nicht immer sortiert und glattgebürstet sein. Nimm dir eine Tasse Kaffee oder Tee (oder, wenn dir danach ist, ein Glas Wein 😉) und begegne dir selbst mit Nachsicht. Schenk dir die gleiche Geduld und das Verständnis, das du sonst so gern anderen gibst.

Das ist kein Rückschritt und kein Zeichen von Schwäche. Im Gegenteil: Es ist ein Ausdruck von Echtheit und Menschlichkeit.


Wir dürfen Pausen machen. Wir dürfen still werden. Wir dürfen auch einfach mal nur sein – ohne funktionieren oder leisten zu müssen.

Gerade diese Momente der Selbstfreundlichkeit und liebevollen Fürsorge sind es, in denen wir innerlich wachsen.


Und dabei gilt: Du bist vollkommen richtig – genau so, wie du jetzt bist.

Rückblick auf das SoulFlow Retreat im Finel

Mitten in der vollen Pracht des Sommers durfte ich vom 4. – 6. Juli 2025 im wunderschönen Finel in Leissigen ein Retreat leiten und ganz tolle Frauen durch eine besondere Auszeit begleiten. Es war sehr schön, so viele neue Menschen kennen lernen zu dürfen.

Gemeinsam haben wir einen Raum erschaffen, um die Verbindung zur Natur und zu uns selbst zu stärken – und es wurde tatsächlich eine Oase der Ruhe und Harmonie.

Drei Tage lang haben wir uns bewusst Zeit genommen, das Hamsterrad des Alltags hinter uns zu lassen. Schon bei der Ankunft begrüsste uns die atemberaubende Kulisse des Berner Oberlandes: majestätische Berge, glitzernder See und die reine, klare Bergluft schenkten uns sofort ein Gefühl von Leichtigkeit und Weite.

Unsere gemeinsamen Yoga-Praktiken am Morgen und Abend führten uns tiefer in die eigene Wahrnehmung und ins achtsame Spüren. Die meditativen Übungen halfen uns, zur Stille zurückzukehren, Gedanken ziehen zu lassen und einfach nur zu sein. Zwischen den Sessions boten ruhige Stunden in der Natur Gelegenheit für Spaziergänge oder einen Schwumm im Thunersee, Reflexion und Gespräche im Grünen, wodurch die Verbundenheit zur Erde und zu uns selbst weiter wachsen durfte.

Das ayurvedisch inspirierte Essen von Michèle verwöhnte nicht nur unseren Körper, sondern nährte auch die Seele – liebevoll zubereitet, voll frischer Sommervielfalt, ein Genuss für alle Sinne.

Jede Teilnehmerin hatte Raum für individuelle Erfahrungen und genug Freiheit, das Retreat nach den eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Gemeinsam haben wir gelacht, geschwiegen, genossen und die Kraft dieses besonderen Ortes aufgenommen – und uns natürlich viel auf unseren Yogamatten bewegt. 😉

Das SoulFlow Retreat war eine Einladung, nachhaltig aufzutanken, das Leben bewusster wahrzunehmen und in neuer Balance nach Hause zurückzukehren. Ich bin dankbar für jede einzelne Teilnehmerin, die diese Tage mit mir geteilt und mit Leben erfüllt hat.

Mit einem Herzen voller Leichtigkeit und Dankbarkeit blicke ich zurück und freue mich bereits auf die nächste gemeinsame Wohlfühlzeit.

Das nächste SoulFlow-Retreat im Finel findet übrigens vom 12. – 14. Juni 2026 statt! Mehr Infos dazu gibt es im Herbst.