Wie du dir im März wirklich Gutes tun kannst – 3 einfache Impulse

Der März fühlt sich oft wie ein Zwischenraum an: Der Winter ist noch nicht ganz vorbei, der Frühling noch nicht richtig da. In dieser Übergangszeit sind viele Menschen müde, innerlich unruhig oder sehnen sich nach einem Neustart – wissen aber nicht so recht, wo sie anfangen sollen.

In diesem Blogbeitrag lade ich dich ein, den März als sanften Übergang zu nutzen und dir ganz bewusst Gutes zu tun. Nicht mit strengen Vorsätzen oder „Detox-Zwang“, sondern mit liebevoller Selbstfürsorge. Hier sind drei einfache Impulse, die du sofort in deinen Alltag integrieren kannst.

1. Mehr Licht & Atem: Füttere deine Energie

Im März werden die Tage spürbar länger, und genau das kannst du für dich nutzen. Licht und bewusster Atem sind wie ein natürlicher Energiebooster – ganz ohne Leistungsdruck.

Ideen für deinen Alltag:

  • Starte den Tag mit 5 bewussten Atemzügen am offenen Fenster. Spüre die Luft auf der Haut, nimm wahr, wie sich Brustkorb und Bauch heben und senken.
  • Gönn dir jeden Tag ein paar Minuten Tageslicht – am besten draussen: ein kurzer Spaziergang, ein Coffee-to-go in der Sonne, ein paar Schritte ohne Handy.
  • Wenn du magst, ergänze eine kleine Morgen-Yoga-Routine (z.B. sanfte Sonnengrüsse oder ein paar dynamische Katze-Kuh-Bewegungen), um deinen Körper aufzuwecken.

Frage dich: Was ist eine kleine Licht- oder Atem-Pause, die heute realistisch für mich ist? Es muss nicht perfekt sein – regelmässig „ein bisschen“ ist wirkungsvoller als einmal „alles“.

2. Frühjahrsputz für dein Innenleben: Weniger müssen, mehr dürfen

Mit dem Frühlingsbeginn entsteht oft der Wunsch, zu entrümpeln – nicht nur Kleider und Keller, sondern auch innere Belastungen. Der März ist ein wunderbarer Moment, um dein „Ich muss“ zu hinterfragen und Platz für „Ich darf“ zu schaffen.

Impulse zur inneren Entlastung:

  • Nimm ein Blatt Papier und schreibe eine Liste mit allen Sätzen, die mit „Ich muss…“ beginnen. Markiere dann 1–2 Punkte, die du bewusst loslassen oder vereinfachen möchtest.
  • Erlaube dir, „Nein“ zu sagen – zu einem Termin, der dir nicht guttut, oder zu einer Aufgabe, die du aufschieben darfst. Dein Nervensystem wird es dir danken.
  • Schaffe ein kleines Abendritual: 5 Minuten Yin-Position (z.B. liegende Drehung, Kerze mit Beinen an der Wand, liegender Schmetterling oder unterstützte Kindeshaltung) und die Frage: Was darf ich heute loslassen, um entspannt und gelöst einzuschlafen?

Du musst dein Leben nicht im März komplett umkrempeln. Es reicht, wenn du beginnst, ganz behutsam inneren Ballast zu erkennen – und Schritt für Schritt loszulassen.

3. Nähren statt kontrollieren: Sanfte Fürsorge für Körper & Seele

Statt in typische Frühjahrsdiäten oder strenge Detox-Programme zu rutschen, lade ich dich ein, deinen Körper im März liebevoll zu nähren. Selbstfürsorge bedeutet nicht Kontrolle, sondern Verbindung.

Mögliche Wege, dich zu nähren:

  • Wähle öfter warme, einfache Mahlzeiten – Suppen, Eintöpfe, Ofengemüse. Frage deinen Körper: Was tut mir heute wirklich gut?
  • Plane bewusst kleine Wohlfühl-Inseln in deinen Kalender ein: eine Yoga-Stunde, ein Bad, eine Tasse Tee in Stille, wieder einmal ein Buch lesen, ein Abend ohne Bildschirm.
  • Halte nach Ritualen Ausschau, die dich stärken: eine wöchentliche Yoga-Klasse, ein Spaziergang mit einer Freundin, eine feste „handyfreie Stunde“.

Du darfst den März als Einladung sehen, wieder liebevoll mit dir in Kontakt zu kommen – ohne dich zu bewerten, wie viel du leistest.

Eine Einladung an dich

Vielleicht magst du dir gleich jetzt einen Moment Zeit nehmen und diese drei Fragen beantworten:

  1. Wie kann ich mir heute mehr Licht und Atem schenken?
  2. Welches „Ich muss“ darf im März leiser werden?
  3. Was nährt mich gerade wirklich – körperlich und emotional?

Wenn du magst, begleite ich dich in meinen Stunden genau bei diesen Themen: Ankommen, loslassen, auftanken. Der März ist ein wunderbarer Zeitpunkt, um dir selbst wieder ein Stück näherzukommen.

Freier durchatmen mit Yoga – natürliche Hilfe bei Heuschnupfen

Wenn im Frühling die Natur erwacht, beginnt für viele Menschen mit Heuschnupfen eine herausfordernde Zeit. Juckende Augen, eine laufende Nase und erschwertes Atmen können den Alltag – und sogar die Yogapraxis – beeinträchtigen. Doch genau hier kann Yoga auf sanfte Weise helfen: durch bewusste Atmung, gezielte Bewegungen und Entspannungstechniken, die Körper und Immunsystem stärken.

Warum Yoga bei Heuschnupfen hilft

Heuschnupfen ist eine allergische Reaktion, bei der das Immunsystem überempfindlich auf Pollen reagiert. Yoga kann auf mehreren Ebenen unterstützen:

  • Beruhigung des Nervensystems: Stress verstärkt allergische Reaktionen. Durch Atemübungen (Pranayama) und Meditation reduziert Yoga die Cortisolausschüttung, was das Immunsystem ausgleicht.
  • Verbesserte Atemqualität: Viele Asanas weiten den Brustkorb, öffnen die Lungen und fördern freieres Atmen.
  • Reinigung der Atemwege: Atemtechniken helfen, Schleim und Pollen zu lösen und die Atemwege zu klären.

Hilfreiche Yogaübungen bei Heuschnupfen

Yoga als tägliche Unterstützung

Neben einzelnen Übungen kann eine regelmässige Praxis dein Immunsystem langfristig stärken. Übe besonders in der Pollensaison am frühen Morgen mit geöffnetem Fenster oder in geschlossenen Räumen, wenn draussen viele Pollen fliegen. Yin Yoga oder sanfte Abendroutinen helfen zusätzlich, nach einem belastenden Tag zu entspannen und das Nervensystem zu beruhigen.

Eine natürliche Unterstützung aus der Aroma-Welt

In meinem Umfeld haben sich ätherische Öle als wohltuende Begleitung durch die Heuschnupfenzeit bewährt. Besonders hilfreich ist eine Mischung aus Pfefferminze, Lavendel und Zitrone – sie wirkt klärend, beruhigend und unterstützend für die Atemwege. Diese Kombination kann wunderbar im Diffuser verwendet werden, um die Raumluft zu erfrischen und den Kopf freier werden zu lassen.

Wer ätherische Öle lieber innerlich anwenden möchte, findet diese Mischung von doTERRA auch als TriEase Softgels – eine praktische Möglichkeit für unterwegs oder in der Pollensaison.

Yoga ersetzt keine medizinische Behandlung, kann aber eine wunderbare Ergänzung sein, um Symptome auf natürliche Weise zu lindern. Durch bewusste Atmung, achtsame Bewegung und Entspannung gewinnst du mehr Leichtigkeit – selbst in der Heuschnupfenzeit.

Mein März-Check-in: Zwischen Wintermüdigkeit und Frühlings-Euphorie

Der März fühlt sich für mich jedes Jahr ein bisschen an wie ein langer Ein- und Ausatmen: Der Winter hält noch an, und gleichzeitig spüre ich schon das sanfte Ziehen der Frühlingsenergie. Ich bin nicht mehr ganz in der Rückzugszeit – aber auch noch nicht in voller „Aufbruchsstimmung“.

In diesem Beitrag möchte ich dich mit in meinen ganz persönlichen März-Check-in nehmen: Wie ich diesen Übergang erlebe, was mich in dieser Zeit nährt und wie ich gerade meine eigene Praxis anpasse. Vielleicht erkennst du dich in manchen Momenten wieder – und findest Inspiration für deinen eigenen Übergang.

Wie ich den Übergang im Moment erlebe

In den letzten Wochen habe ich gemerkt, wie zweigeteilt ich mich manchmal fühle. Ein Teil von mir ist noch müde, möchte sich einkuscheln, Tee trinken und früh schlafen gehen. Ein anderer Teil hat schon Lust auf Neues: auf frische Ideen, leichte Kleidung, mehr Licht, mehr Action im Aussen.

In mir wechseln sich Phasen von Klarheit und Antrieb mit Momenten ab, in denen ich langsamer bin, unsicherer, eher nach innen gerichtet. Früher habe ich versucht, das zu „optimieren“ – heute versuche ich mehr, es einfach zu bemerken und zu akzeptieren, dass Übergangszeiten nie ganz linear sind.

Was mir hilft: mir innerlich zu erlauben, gerade beides zu sein – ein bisschen Winter und ein bisschen Frühling. Nicht „fertig“, nicht „perfekt im Flow“, sondern genau da, wo ich bin.

Was mich in dieser Übergangszeit gerade nährt

In dieser Übergangszeit tut mir alles gut, was warm, ehrlich und einfach ist. Ich merke, wie sehr ich kleine Rituale brauche, die mir Geborgenheit geben und mich gleichzeitig sanft in Bewegung bringen.

Dazu gehören im Moment:

  • Warme, einfache Mahlzeiten: Suppen, Ofengemüse, Porridge – Essen, das von innen wärmt und nicht zu kompliziert ist.
  • Licht-Momente: Jede Möglichkeit, ein paar Minuten Sonne zu erwischen – auf dem Weg, zwischen Stunden, mit einem Kaffee in der Hand. Diese kleinen Lichtinseln machen einen grossen Unterschied für meine Stimmung.
  • Ehrliche Pausen: Kurze Momente, in denen ich wirklich nichts „leisten“ muss – kein Handy, kein Plan, einfach ein paar Atemzüge auf der Matte, auf dem Sofa oder barfuss in meinem Garten.

Und: Gespräche, die echt sind. Ein Telefonat oder ein Treffen, in dem ich sagen darf „Ich bin gerade müde“ oder „Ich freue mich, aber ich weiss noch nicht, wohin es geht“, ohne mich erklären zu müssen.

Wie ich meine Yoga-Praxis gerade anpasse

Auch meine eigene Yoga-Praxis verändert sich in dieser Übergangszeit. Im Winter war sie oft langsamer, erdender, mit viel Yin und ruhigen Sequenzen. Jetzt spüre ich, wie mein Körper wieder etwas mehr Dynamik möchte – aber nicht im Sinne von „Vollgas“, sondern im Sinne von wach werden.

Im Moment sieht das ungefähr so aus:

  • Morgens: Ein kurzer, sanfter Flow – ein paar Runden Katze-Kuh, ein paar Sonnengrüsse, ein Twist. Nicht jeden Tag gleich lang, aber möglichst regelmässig. Es geht mir nicht um Perfektion, sondern um ein liebevolles „Hallo Körper, ich bin da“.
  • Abends: Eher Yin-orientiert und nervensystemfreundlich – Vorbeugen, sanfte Drehungen, lange gehaltene Positionen, manchmal kombiniert mit einem warmen Tee und gedämpftem Licht.
  • Zwischendurch: Mini-Pausen statt grosser Vorhaben – ein tiefer Atemzug zwischen Terminen, ein kurzer Schulterstretch, ein bewusster Moment, in dem ich die Füsse wirklich am Boden spüre.

Ich versuche, meine Praxis nicht als „To-do“ zu sehen, sondern als etwas, das mich durch diesen Übergang trägt – mal kraftvoller, mal weicher. An manchen Tagen brauche ich mehr Bewegung, an anderen mehr Stille. Beides ist in Ordnung.

Was du aus meinem März-Check-in mitnehmen kannst

Vielleicht bist du gerade in einer ganz ähnlichen Stimmung – ein bisschen erschöpft, ein bisschen hoffnungsvoll, irgendwo zwischen Abschied vom Winter und Vorfreude auf den Frühling.

Wenn du magst, nimm dir ein paar Minuten für deinen eigenen März-Check-in und frage dich:

  • Wie erlebe ich den Übergang gerade – körperlich, emotional, im Alltag?
  • Was nährt mich im Moment wirklich – und nicht nur „in der Theorie“?
  • Wie könnte ich meine Praxis (Yoga, Bewegung, Selbstfürsorge) sanft anpassen, damit sie mich genau jetzt unterstützt?

Du musst nichts Grosses verändern. Manchmal reicht schon ein kleiner Atemzug mehr, ein paar Minuten Licht, eine ehrliche Pause.

Wenn du dabei Begleitung möchtest, bist du in meinen Stunden herzlich willkommen – genau so, wie du jetzt gerade bist: ein bisschen Winter, ein bisschen Frühling, ganz du. Und bei mir kannst du immer genau die Art von Yogastunde buchen, die du gerade braucht. ❀

Sanft einschlafen: Entspannungsübungen für Ruhe und Gelassenheit am Abend

Kennst du das Gefühl, wenn der Tag noch nachklingt – Gedanken kreisen, der Körper will schlafen, aber der Kopf ist hellwach? Nach einem intensiven Tag kann es helfen, mit einer kleinen Abendroutine bewusst in die Entspannung zu gleiten. Du brauchst nichts weiter als ein bisschen Ruhe, eine Wand, dein Bett – und ein paar bewusste Atemzüge. Hier meine zwei Favoriten, die mir helfen, zur Ruhe zu kommen und «abe z’fahre».

1. Beine an der Wand – Loslassen im Vertrauen

Diese einfache Haltung, Viparita Karani genannt, ist ein Klassiker zum Runterfahren.
Lege dich auf den Rücken, bringe dein Gesäss nah an eine Wand und strecke die Beine nach oben.
Die Schwerkraft darf jetzt für dich arbeiten – das Blut fliesst sanft zurück zum Herzen, dein Nervensystem kann sich beruhigen. Spüre, wie dein Atem sich von selbst vertieft, ohne dass du etwas dafür tun musst.

Bleibe hier für einige Minuten, schliesse die Augen und erlaube dir, einfach nur „da“ zu sein. Wenn Gedanken aufsteigen, lass sie kommen und gehen wie Wolken am Abendhimmel.

2. Liegender Schmetterling – Entspannen & Gedanken loslassen

Ziehe die Fusssohlen zueinander, die Knie dürfen sanft nach aussen sinken. Lege die Hände auf den Bauch oder auf das Herz und spüre die Bewegung deines Atems unter deinen Handflächen. Optional kannst du auch eine kleine Decke zusammenrollen und die Rolle auf der Höhe deines Herzens unter den Rücken legen, um den Brustkorb leicht anzuheben.

Nun beginne mit der 4:8-Atmung – atme auf 4 Zählzeiten durch die Nase ruhig und vollständig ein, und auf 8 Zählzeiten langsam und weich durch die Nase oder den Mund aus. Die lange Ausatmung wirkt wie ein Signal an dein Nervensystem: Es ist sicher, loszulassen.

Mit jedem Ausatmen darfst du Spannungen abgeben – loslassen in deinem Körper und loslassen in deinen Gedanken. Stelle dir vor, wie du mit der Ausatmung alles was dich beschäftigt loslassen kannst.

Diese Entspannungsübung kann am Boden oder auch direkt im Bett ausgeführt werden.

3. Nachspüren und Ruhen

Wenn du magst, bleibe anschliessend einfach liegen, die Beine ausgestreckt, die Hände locker abgelegt. Spüre in die Schwere deines Körpers, in die Weichheit deines Atems.
Lass dich hineinfallen in eine wohltuende Ruhe. Vielleicht gleitest du von hier direkt in den Schlaf – ruhig, gelöst und entspannt in die Nacht.

Passende Playlists findest du übrigens hier.

Energie und innere Ausrichtung

Oft spüren wir, dass unser Energielevel schwankt – mal fühlen wir uns leicht und lebendig, mal müde und angespannt. Das ist ganz natürlich. Aber das Schöne ist: Wir können bewusst wählen, in welcher Energie wir sein wollen – und damit unser Wohlbefinden ein Stück weit beeinflussen und steigern.

Zum Jahresbeginn habe ich meine Kursteilnehmerinnen genau danach gefragt: Mit welchem Gefühl oder welcher Energie möchtest du ins neue Jahr starten? Zum Beispiel mit „Leichtigkeit“, „Vertrauen“ oder „Klarheit“. Das habe ich bewusst so gewählt, um das Bewusstsein für die innere Ausrichtung zu stärken. So wie wir auf der Yogamatte unseren Körper äusserlich in Asanas ausrichten, können wir auch unser Inneres bewusst ausrichten – auf die Energie, die uns nährt und erfüllt.

Gefühle sind Energie

Eine Emotion ist Energie in Bewegung – sie bewegt Atem, Herzschlag, Mimik, Handlungen und deine Ausstrahlung. Gefühle sind keine blossen Gedanken, sondern lebendige Kräfte, die durch dich fliessen. Freude expandiert dich, weitet den Atem und lädt auf; Angst kontrahiert, beschleunigt den Puls und blockiert den Energiefluss.

Du wählst deine Energie

Yoga lädt ein, nach innen zu lauschen: Wie fühle ich mich heute? Wie fliesst meine Energie? Welches Gefühl nährt mich? Was brauche ich heute, um mich erfüllt zu fühlen? Indem du bewusst wählst – statt in Frust oder Zweifel zu verharren – lenkst du deinen Energiefluss. Denn Energie folgt der Aufmerksamkeit: Richte dich auf Positives aus. Diese Ausrichtung zeigt sich in der Körperhaltung, im Atem, in der Denkweise – und sie wirkt direkt auf dein Energiefeld und wird zu einem inneren Kompass.

Probiere es aus: Deine Energie-Wahl

Setze dich bequem hin, schliesse für einen Moment deine Augen und atme ruhig ein und aus. Spüre, wie du mit jedem Atemzug ein Stück mehr bei dir und im Moment ankommst.
Dann frage dich innerlich: Wie möchte ich mich heute fühlen? Lass ein Wort auftauchen – vielleicht „Leichtigkeit“, „Frieden“ oder „Ruhe“. Atme dieses Wort ein paar Atemzüge lang bewusst ein – als Einladung an dein Energiesystem, sich genau darauf auszurichten. Und mit jeder Ausatmung stell dir vor, wie sich dieses Gefühl in dir verankert. Du kannst dir auch eine passende Farbe zum Gefühl vorstellen, die du einatmest. Zum Beispiel Gelb für Freude, Blau für Vertrauen, Grün für Ausgeglichenheit, Weiss für Klarheit.

Starte so ins (nicht mehr ganz so neue) Jahr – oder in den Tag. Du wählst, deine Energie steigt, dein Wohlbefinden verändert sich.

Wie Yoga Körper, Geist und Seele in Einklang bringt

Immer wieder erlebe ich, wie tief Yoga uns berühren kann – nicht nur körperlich, sondern auf allen Ebenen unseres Seins. Manche meiner Kursbesucher:innen kommen wegen Rückenschmerzen oder Verspannungen, andere, weil sie sich gestresst und innerlich erschöpft fühlen. Doch ganz egal, mit welchem Anliegen jemand in meine Stunden kommt – fast immer geschieht etwas Grösseres: eine Rückverbindung mit sich selbst.

Yoga ist mehr als Bewegung. Es ist eine Einladung, den eigenen Körper zu spüren, den Atem bewusst zu lenken und Momente der Stille zuzulassen. So entsteht Raum, in dem Wandlung beginnen darf – körperlich, mental und seelisch.

Der Körper – Kraft, Leichtigkeit und Atemfluss

Wenn wir achtsam üben, spüren wir, wie der Körper lebendig wird. Mit jeder bewussten Bewegung entsteht Wärme, Stabilität und gleichzeitig Leichtigkeit. Der Atem ist dabei unser stiller Lehrer – er trägt jede Bewegung und erinnert uns daran, präsent zu sein.

Ich sehe oft, wie bereits einfache, ruhige Sequenzen Verspannungen lösen können. Es braucht keinen akrobatischen Asana-Flow. Entscheidend ist die Qualität der Aufmerksamkeit: Wie bin ich in dieser Bewegung? Was spüre ich in dieser Haltung? – Das verändert alles.

Der Geist – Klarheit durch Achtsamkeit

Viele meiner Teilnehmer:innen erzählen mir, dass sie nach der Stunde einen klareren Kopf haben, obwohl wir kaum „etwas getan“ haben. Dieses Phänomen hat mit der Beruhigung unseres Nervensystems zu tun. Wenn Bewegung, Atem und Bewusstsein miteinander verschmelzen, treten wir aus dem gedanklichen Dauerrauschen heraus.

Diese Stille im Geist ist kein Zufall – sie entsteht aus Achtsamkeit. Wir beginnen wieder, das Jetzt wahrzunehmen, statt uns in Gedanken über Gestern oder Morgen zu verlieren. Das gibt uns mentale Kraft, Fokus und innere Gelassenheit.

Die Seele – nach Hause kommen

Manchmal spüre ich nach einer intensiven Yogastunde dieses stille, tiefe Gefühl: ein Ankommen. Kein äusseres Ziel, kein „mehr erreichen“, sondern einfach nur Sein. Yoga schenkt uns diese Verbindung – zu uns selbst, zu unserer Essenz, zu etwas, das grösser ist als wir.

Wenn Körper und Geist zur Ruhe kommen, darf die Seele durchatmen. Und plötzlich fühlt sich alles stimmiger an – leichter, heller, ganzer.

Warum schon achtsame Bewegung wirkt

Es ist faszinierend, wie wenig es oft braucht. Ein bewusster Atemzug. Eine sanfte Drehung. Ein Moment stiller Präsenz. Schon das aktiviert unser parasympathisches Nervensystem und signalisiert dem Körper: Du bist sicher.

Aus dieser Sicherheit entsteht Vertrauen – in uns selbst, in unseren Körper, in das Leben. Achtsame Bewegung ist deshalb ein Schlüssel zu innerer Stabilität und mentaler Gesundheit.

So beginnt Yoga – nicht mit einer schwierigen Pose, sondern mit einem einfachen Atemzug.

Entdecke die Magie eines Yoga-Retreats

Stell dir vor, du lässt den Alltag einfach mal los, atmest frische Luft tief ein und spürst, wie dein Körper in sanften, fliessenden Bewegungen neue Energie tankt. Gleichzeitig findet dein Geist die lang ersehnte Stille, um endlich zur Ruhe zu kommen – ein Moment purer Präsenz. Ein Yoga-Retreat schafft genau diese Oase der Regeneration und wirkt auf dein gesamtes Wohlbefinden. Ein Retreat zu buchen mag auf den ersten Blick wie ein Luxus wirken, doch die tiefgreifenden Vorteile machen es zu einer lohnenswerten Investition in Körper, Geist und Seele.

Raus aus dem Alltag – rein in die Erholung

In einem Retreat entsteht der Raum, der im hektischen Alltag oft fehlt: Stunden der Stille, geführte Meditationen und sanfte Yoga-Praktiken klären den Geist, während Stress schmilzt und du den Moment im Hier und Jetzt geniesst. Raus aus der Hektik, rein in die Selbstbegegnung – diese Pause schenkt neue Energie, Klarheit und Zeit, die nur dir gehört.

10 überzeugende Gründe, ein Retreat zu buchen

Hier sind zehn Gründe, warum ein Yoga-Retreat perfekt passt – unabhängig von deiner Erfahrung:

1. Auszeit vom Alltag: Bewusster Rückzug von Verpflichtungen, um durchzuatmen und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Nämlich auf dich und deine Gesundheit!

2. Tiefe Selbstreflexion: In Stille eintauchen, innere Klarheit finden und vielleicht Antworten auf Fragen finden, die im Alltag oft überhört werden.

3. Körperliche und geistige Gesundheit: Yoga, Meditation und Atemübungen fördern physisches, emotionales und mentales Wohlbefinden.

4. Verbindung mit Gleichgesinnten: Begegne Menschen mit ähnlichen Zielen in einer wohlwollenden Gemeinschaft.

5. Lernen von Experten: Qualifizierte Leiter*innen teilen Wissen zu Yoga, Meditation und Persönlichkeitsentwicklung.

6. Naturverbundenheit und Ruhe: Viele Retreats finden in ruhigen, natürlichen Umgebungen statt, was die Erholung und das Gefühl des Verbundenseins fördert.

7. Achtsames Essen: Fokus auf gesunde Ernährung, oft mit nahrhaften, entgiftenden Mahlzeiten.

8. Neue Gewohnheiten entwickeln: Idealer Rahmen, um gesunde Routinen wie tägliche Bewegung oder Meditation zu etablieren.

9. Stressabbau und Entspannung: Tiefe Erholung für kurzfristige und langfristige Ausgeglichenheit.

10. Selbsterneuerung und Inspiration: Kehre mit neuer Lebensenergie, Klarheit und Leichtigkeit zurück in deinen Alltag.

Finde dein passendes Retreat

Ein Retreat fühlt sich dann stimmig an, wenn Yogastil, Menschen, Umgebung, Programm, Essen und Unterkunft zu deiner Lebensphase passen – schau dir mehrere Angebote an, das lohnt sich. Ob erfahrene Yogini oder Anfängerin: Ein Retreat regeneriert und lässt dich mit einem Gefühl der Erneuerung in den Alltag zurückkehren. Gönne dir diese Zeit der Selbstfürsorge und entdecke die nachhaltige Wirkung.

Wenn du mehr zu meinen Retreats erfahren möchtest, dann findest du hier mehr Infos.

Bei Fragen melde dich gerne bei mir.

Ich freue mich auf dich!

Fabienne

Gesund durch den Herbst: Yoga und Tipps für deine Vitalität

Der Herbst ist eine Zeit des Wandels – draussen färben sich die Blätter bunt, die Tage werden kürzer und die Temperaturen kühler. Für unseren Körper und Geist bedeutet das eine Umstellung. Doch mit der richtigen Unterstützung kannst du diese Jahreszeit nutzen, um neue Kraft zu tanken und trotz den sinkenden Temperaturen gesund zu bleiben. Yoga ist dabei ein wundervolles Werkzeug, das deinen Körper stärkt, dein Immunsystem unterstützt und dich innerlich ausgleicht.

Warum Yoga im Herbst so wertvoll ist

Yoga ist natürlich zu jeder Jahrezeit wertvoll. Im Herbst neigen Körper und Geist von Natur aus dazu, sich mehr zurückzuziehen. Die kühle Luft kann unsere Abwehr schwächen, und viele Menschen fühlen sich müde oder antriebslos, was durch die kürzeren Tage und die geringere Kraft des Sonnenlichts noch verstärkt wird. Yoga bringt dich in Bewegung, aktiviert die Energie und hilft dir, die innere Balance zu halten. Besonders hilfreich sind Asanas (Yoga-Haltungen), die erden und zugleich wärmen – so fühlt sich dein Körper lebendig und gestärkt an.

Yoga-Übungen, die dich durch den Herbst begleiten

  • Sanfte Sonnengrüsse (Surya Namaskar): Beginne deinen Tag oder deine Yogapraxis mit einem langsamen, bewussten Sonnengruss, um Wärme im Körper zu erzeugen und deinen Kreislauf anzuregen.
  • Stärkende Krieger-Posen (Virabhadrasana I & II): Sie schenken dir Stabilität und Erdung – das ist besonders wichtig, wenn es draussen wieder etwas rauer wird.
  • Herzöffner wie Kobra (Bhujangasana) oder Kamel (Ustrasana): Diese Rückbeugen öffnen deinen Brustkorb, stärken die Atmung und fördern deine Lebensenergie.
  • Sanfte Vorbeugen, beispielsweise die stehende Vorbeuge (Uttanasana) oder die Kindhaltung (Balasana): Sie beruhigen den Geist, helfen beim Loslassen und geben dir innere Ruhe.
  • Drehhaltungen (z.B. Twist im Liegen): Sanfte Drehhaltungen massieren deine Bauchorgane, regen die Verdauung an und fördern so die Entgiftung.
  • Atemübungen (Pranayama): Die Wechselatmung (Nadi Shodhana) wirkt ausgleichend und stärkt die Lungenkraft, während die Ujjayi-Atmung dein inneres Feuer anheizt.

Mehr Infos zu den «Special Effects» der verschiedenen Yoga-Haltungen findest du hier.

Herbst und Gesundheit aus Sicht der TCM

Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist der Herbst dem Metall-Element zugeordnet, das die Organe Lunge und Dickdarm umfasst. Yogisch betrachtet unterstützen beide Organe die Balance von Aufnahme (Prana, Lebenskraft) und Loslassen (Detox, Reinigung) im Körper, wobei der Dickdarm die innere Reinigung durch Ausscheidung fördert und die Lunge die Lebenskraft durch bewusste Atmung nährt und reinigt.
Den Herbst nutzt die TCM, um Ballast loszulassen und sich auf die kältere Jahreszeit vorzubereiten – genau wie beim Yoga mit den Vorbeugen und Atemübungen. Eine gezielte Pflege der Lunge und des Dickdarms unterstützt dein Immunsystem und sorgt für einen optimalen Energiefluss.

Ernährung und Alltagstipps für einen starken Herbst

  • Iss warme, leicht verdauliche Speisen wie Suppen und Eintöpfe mit saisonalem Gemüse (z.B. Kürbis oder Süsskartoffeln).
  • Würze deine Speisen mit Ingwer, Zimt oder Kardamom – sie wärmen von innen und fördern die Verdauung.
  • Verzichte möglichst auf kalte Getränke und zu viel Rohkost, die dein Verdauungsfeuerschwächen könnten.
  • Trinke Kräutertees und warmes Wasser, um deinen Körper optimal zu unterstützen. Mein Immunbooster-Tee-Tipp für den Herbst.
  • Verbringe möglichst viel Zeit draussen an der frischen Luft und nutze das Tageslicht, um deinen Kreislauf zu stärken und deine Stimmung anzuheben. Natürliches Licht fördert übrigens die Produktion des Glückshormons Serotonin.

Der Herbst lädt uns ein, mit Achtsamkeit und liebevoller Praxis mit der Veränderung mit zu gehen. Mit Yoga stärkst du nicht nur Körper und Geist, sondern findest auch ganz natürlich zurück zu deiner inneren Mitte und Balance. Nutze diese Jahreszeit, um bewusst loszulassen, dich zu erden und neue Energie zu tanken – so bist du bestens gerüstet für die kommenden (noch) kühleren Monate.

Spürst du den Winterblues?

Der Winter hat seine eigene Schönheit, doch für viele bringt er auch den gefürchteten Winterblues – ganz besonders im Januar und Februar – mit sich. Kürzere Tage, weniger Sonnenlicht und kaltes Wetter können unsere Stimmung und Energie auf Dauer beeinträchtigen.

Der Winterblues ist aber eigentlich eine natürliche Reaktion unseres Körpers auf die veränderten Lichtverhältnisse und den gestörten Biorhythmus. Unser Körper produziert mehr Melatonin, was uns müde macht, und weniger Serotonin, unser «Glückshormon».

Yoga als Lichtquelle

Eine regelmässige Yogapraxis kann dir helfen, Energie aufzubauen, deine Stimmung zu heben und dich mit deinem inneren Licht zu verbinden. Hier einige Yoga-Tipps gegen den Winterblues:

1. Morgen-Yoga für einen energiegeladenen Start

Beginne deinen Tag mit einer belebenden Yoga-Sequenz. Ein paar Sonnengrüsse sind ideal, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und Energie für den Tag zu tanken.

2. Herzöffnende Asanas

Praktiziere Posen, die dein Herz öffnen, wie die Kobra, der Fisch, den Bogen oder das Kamel. Diese Asanas können deine Stimmung heben und ein Gefühl der Offenheit und Freude fördern.

3. Umkehrhaltungen für frische Perspektiven

Kopfstand, Schulterstand oder einfach die Beine-an-die-Wand-Haltung können deine Sichtweise buchstäblich auf den Kopf stellen und neue Energie freisetzen.

4. Atemübungen für innere Wärme

Praktiziere Ujjayi-Atmung oder Kapalabhati, um innere Wärme zu erzeugen und deinen Geist zu klären.

5. Meditation für inneren Frieden

Eine regelmässige Meditationspraxis kann dir helfen, negative Gedankenmuster zu durchbrechen und innere Ruhe zu finden. Nur schon ein paar bewusste Minuten können wahre Wunder bewirken.

Über die Matte hinaus – ein paar Tipps für deinen Alltag:

  • Achte auf deine Ernährung: Wähle warme, nährende Speisen und reduziere Zucker und verarbeitete Lebensmittel.
  • Bleib in Bewegung: Ergänze deine Yogapraxis mit Spaziergängen an der frischen Luft, besonders wenn die Sonne scheint, um Vitamin D zu tanken.
  • Pflege soziale Kontakte: Verbinde dich mit Freunden und Familie, vielleicht sogar in einem gemeinsamen Yogakurs.
  • Schaffe eine gemütliche Umgebung: Mache es dir zu Hause mit Kerzen und kuscheligen Decken gemütlich und erlaube dir, die Zeit des Rückzugs bewusst zu geniesse.

Erinnere dich daran, dass der Winter eine Zeit der Innenschau und des Rückzugs sein kann. Nutze diese Zeit, um dich auf deine inneren Prozesse zu konzentrieren und dich auf das Frühjahr vorzubereiten.

Mit einer regelmässigen Yogapraxis und achtsamen Lebensentscheidungen kannst du den Winterblues in eine Zeit der Selbstfürsorge und des persönlichen Wachstums verwandeln. Bleib geduldig und liebevoll mit dir selbst. Wie in jeder Yogapraxis geht es nicht um Perfektion, sondern um den Prozess. Jeder Schritt, den du unternimmst, um dich um dein Wohlbefinden zu kümmern, ist ein Schritt in Richtung Licht und Freude.

Und nicht vergessen: Der Frühling kommt bald wieder! ☼