Surya Namaskar – Bedeutung und Geschichte des Sonnengrusses

Der Sonnengruss ist eine fliessende Abfolge dynamischer Yoga-Haltungen – und weit mehr als eine körperliche Übung. Er steht für den Gruss an die Sonne als Quelle allen Lebens, für den Kreislauf des Lebens, für Hingabe und das bewusste Verbinden von Atem und Bewegung.

Was bedeutet Surya Namaskar?

Im Sanskrit steht Surya für die Sonne, Namaskar für eine Geste des Ehrerbietens. Die Sonne gilt im Yoga als Symbol für göttliche Energie und Bewusstsein – das Licht, das Dunkelheit vertreibt und Leben ermöglicht. Den Sonnengruss zu praktizieren ist deshalb auch ein Akt der Dankbarkeit: für das Leben, für den neuen Tag, für die Energie, die uns trägt.

Je nach Yogatradition unterscheiden sich die genauen Abläufe. Was alle verbindet, ist der gemeinsame Kern: Atem, Bewegung und Ausrichtung in einem fliessenden Rhythmus.

Im Surya Namaskar werden 12 Asanas mit rhythmischem, fliessendem Atem und dynamischen Bewegungsabfolgen verbunden. Die Bewegungen folgen immer der Atmung. Die Zahl 12 symbolisiert die 12 Sonnenstunden des Tages und steht auch für die 12 Monate im Jahreskreis. Der Bewegungsfluss kann sowohl zügig als auch langsam durchgeführt werden.

Die Wirkung im Detail

Spirituell

Auf spiritueller Ebene symbolisiert jede Runde des Sonnengrusses einen vollständigen Zyklus: Entstehung, Entfaltung, Reife und Rückkehr – wie die Sonne selbst täglich auf- und untergeht. Die Bewegungen fliessen von aufrechtem Stand über tiefe Neigung bis zur ausgedehnten Länge und zurück, ein Spiegel des Lebens selbst. Zugleich ist der Sonnengruss eine Hommage an Surya als Symbol göttlicher Energie: Er drückt Dankbarkeit aus, sammelt den Geist und schafft den inneren Raum, um wirklich in der Praxis oder im Tag anzukommen.

Körperlich

Durch den Wechsel von Vor- und Rückbeugen wird fast jeder Muskel beansprucht. Der Körper wärmt auf, Muskeln dehnen sich, die Wirbelsäule mobilisiert.

Mental

Die Synchronisation von Atem und Bewegung schafft eine Meditation in Bewegung. Stress löst sich, innere Ruhe entsteht – Runde für Runde.

In der täglichen Praxis

Traditionell wird der Sonnengruss am Morgen praktiziert – um den Körper zu aktivieren und Energie für den Tag zu gewinnen. Aber auch in meinen abendlichen Vinyasa Stunden ist er immer ein fester Bestandteil. Er eignet sich hervorragend als Warm-up vor einer längeren Yogaeinheit, kann aber auch als eigenständige Routine genutzt werden. Schon zehn bis fünfzehn Minuten genügen, um eine spürbare Wirkung zu erleben.

SONNENGRUSS-WORKSHOP · ZUR SOMMERSONNENWENDE

Lerne den Sonnengruss in der Tiefe kennen

21. Juni 2026

Kein Tag im Jahr eignet sich besser als die Sommersonnenwende, um den Sonnengruss in seiner ganzen Kraft zu erleben. In diesem Workshop erkunden wir gemeinsam, was dahinter steckt – körperlich, atemtechnisch und im Bewusstsein. Für Anfänger und Erfahrene gleichermassen. Mehr Infos dazu findest du hier.

Was nährt dich wirklich?

In einer Welt, die oft laut, schnell und fordernd ist, verlieren wir leicht den Kontakt zu dem, was uns wirklich nährt. Wir greifen nach dem, was sofort verfügbar ist – Essen, Ablenkung, Termine, Verpflichtungen. Doch echte Nahrung geht tiefer.

Nahrung ist nicht nur das, was wir zu uns nehmen. Es ist auch das, was wir fühlen, denken und erleben.

Vielleicht ist es ein Moment der Stille am Morgen, bevor der Tag beginnt.
Vielleicht ist es ein bewusster Atemzug, der dich zurück in deinen Körper bringt.
Vielleicht ist es ein ehrliches Gespräch, das dich beflügelt.
Vielleicht ist es eine herzliche Umarmung, die dein Herz öffnet.

Im Yoga sprechen wir von „Prana“ – der Lebensenergie, die durch alles Lebendige fliesst. Prana ist nicht nur im Atem, sondern auch in der Natur, in Begegnungen, in Momenten von Präsenz und Achtsamkeit spürbar. Immer dann, wenn du dich wach, klar und verbunden fühlst, fliesst Prana frei.

Unsere moderne Lebensweise bringt diesen Fluss oft aus dem Gleichgewicht. Stress, Reizüberflutung oder auch innere Anspannung können dazu führen, dass wir uns müde, leer oder abgeschnitten fühlen.

Genau hier setzt Yoga an. Durch Bewegung, bewusste Atmung und achtsame Präsenz wird der Fluss von Prana wieder harmonisiert. In den Asanas öffnet sich der Körper, im Atem vertieft sich die Verbindung, und im Innehalten entsteht Raum, um wieder zu spüren. Es geht nicht darum, mehr zu tun – sondern feiner wahrzunehmen.

Alles, was dich lebendig fühlen lässt, nährt dich. Alles, was dich erschöpft, trennt dich ein Stück davon.

Die Frage ist also nicht nur: „Was brauche ich?“
Sondern vielmehr: „Was tut mir wirklich gut – auf allen Ebenen?“

Oft zeigt sich die Antwort ganz leise.
Nicht im Kopf, sondern im Körper.
In einem Gefühl von Weite.
In einem inneren „Ja“.

Vielleicht bedeutet es heute, langsamer zu werden.
Vielleicht bedeutet es, Grenzen zu setzen.
Vielleicht bedeutet es, dir selbst wieder zuzuhören.

Deine Yogapraxis auf der Matte kann ein Ort sein, an dem du genau das erforschst.
Ohne Druck. Ohne Ziel. Einfach im Spüren.

Denn am Ende ist das, was dich wirklich nährt, das, was dich näher zu dir selbst bringt und dich lebendig und verbunden fühlen lässt.

Und vielleicht beginnt alles mit einem bewussten Atemzug.

Wie du dir im März wirklich Gutes tun kannst – 3 einfache Impulse

Der März fühlt sich oft wie ein Zwischenraum an: Der Winter ist noch nicht ganz vorbei, der Frühling noch nicht richtig da. In dieser Übergangszeit sind viele Menschen müde, innerlich unruhig oder sehnen sich nach einem Neustart – wissen aber nicht so recht, wo sie anfangen sollen.

In diesem Blogbeitrag lade ich dich ein, den März als sanften Übergang zu nutzen und dir ganz bewusst Gutes zu tun. Nicht mit strengen Vorsätzen oder „Detox-Zwang“, sondern mit liebevoller Selbstfürsorge. Hier sind drei einfache Impulse, die du sofort in deinen Alltag integrieren kannst.

1. Mehr Licht & Atem: Füttere deine Energie

Im März werden die Tage spürbar länger, und genau das kannst du für dich nutzen. Licht und bewusster Atem sind wie ein natürlicher Energiebooster – ganz ohne Leistungsdruck.

Ideen für deinen Alltag:

  • Starte den Tag mit 5 bewussten Atemzügen am offenen Fenster. Spüre die Luft auf der Haut, nimm wahr, wie sich Brustkorb und Bauch heben und senken.
  • Gönn dir jeden Tag ein paar Minuten Tageslicht – am besten draussen: ein kurzer Spaziergang, ein Coffee-to-go in der Sonne, ein paar Schritte ohne Handy.
  • Wenn du magst, ergänze eine kleine Morgen-Yoga-Routine (z.B. sanfte Sonnengrüsse oder ein paar dynamische Katze-Kuh-Bewegungen), um deinen Körper aufzuwecken.

Frage dich: Was ist eine kleine Licht- oder Atem-Pause, die heute realistisch für mich ist? Es muss nicht perfekt sein – regelmässig „ein bisschen“ ist wirkungsvoller als einmal „alles“.

2. Frühjahrsputz für dein Innenleben: Weniger müssen, mehr dürfen

Mit dem Frühlingsbeginn entsteht oft der Wunsch, zu entrümpeln – nicht nur Kleider und Keller, sondern auch innere Belastungen. Der März ist ein wunderbarer Moment, um dein „Ich muss“ zu hinterfragen und Platz für „Ich darf“ zu schaffen.

Impulse zur inneren Entlastung:

  • Nimm ein Blatt Papier und schreibe eine Liste mit allen Sätzen, die mit „Ich muss…“ beginnen. Markiere dann 1–2 Punkte, die du bewusst loslassen oder vereinfachen möchtest.
  • Erlaube dir, „Nein“ zu sagen – zu einem Termin, der dir nicht guttut, oder zu einer Aufgabe, die du aufschieben darfst. Dein Nervensystem wird es dir danken.
  • Schaffe ein kleines Abendritual: 5 Minuten Yin-Position (z.B. liegende Drehung, Kerze mit Beinen an der Wand, liegender Schmetterling oder unterstützte Kindeshaltung) und die Frage: Was darf ich heute loslassen, um entspannt und gelöst einzuschlafen?

Du musst dein Leben nicht im März komplett umkrempeln. Es reicht, wenn du beginnst, ganz behutsam inneren Ballast zu erkennen – und Schritt für Schritt loszulassen.

3. Nähren statt kontrollieren: Sanfte Fürsorge für Körper & Seele

Statt in typische Frühjahrsdiäten oder strenge Detox-Programme zu rutschen, lade ich dich ein, deinen Körper im März liebevoll zu nähren. Selbstfürsorge bedeutet nicht Kontrolle, sondern Verbindung.

Mögliche Wege, dich zu nähren:

  • Wähle öfter warme, einfache Mahlzeiten – Suppen, Eintöpfe, Ofengemüse. Frage deinen Körper: Was tut mir heute wirklich gut?
  • Plane bewusst kleine Wohlfühl-Inseln in deinen Kalender ein: eine Yoga-Stunde, ein Bad, eine Tasse Tee in Stille, wieder einmal ein Buch lesen, ein Abend ohne Bildschirm.
  • Halte nach Ritualen Ausschau, die dich stärken: eine wöchentliche Yoga-Klasse, ein Spaziergang mit einer Freundin, eine feste „handyfreie Stunde“.

Du darfst den März als Einladung sehen, wieder liebevoll mit dir in Kontakt zu kommen – ohne dich zu bewerten, wie viel du leistest.

Eine Einladung an dich

Vielleicht magst du dir gleich jetzt einen Moment Zeit nehmen und diese drei Fragen beantworten:

  1. Wie kann ich mir heute mehr Licht und Atem schenken?
  2. Welches „Ich muss“ darf im März leiser werden?
  3. Was nährt mich gerade wirklich – körperlich und emotional?

Wenn du magst, begleite ich dich in meinen Stunden genau bei diesen Themen: Ankommen, loslassen, auftanken. Der März ist ein wunderbarer Zeitpunkt, um dir selbst wieder ein Stück näherzukommen.

Energie und innere Ausrichtung

Oft spüren wir, dass unser Energielevel schwankt – mal fühlen wir uns leicht und lebendig, mal müde und angespannt. Das ist ganz natürlich. Aber das Schöne ist: Wir können bewusst wählen, in welcher Energie wir sein wollen – und damit unser Wohlbefinden ein Stück weit beeinflussen und steigern.

Zum Jahresbeginn habe ich meine Kursteilnehmerinnen genau danach gefragt: Mit welchem Gefühl oder welcher Energie möchtest du ins neue Jahr starten? Zum Beispiel mit „Leichtigkeit“, „Vertrauen“ oder „Klarheit“. Das habe ich bewusst so gewählt, um das Bewusstsein für die innere Ausrichtung zu stärken. So wie wir auf der Yogamatte unseren Körper äusserlich in Asanas ausrichten, können wir auch unser Inneres bewusst ausrichten – auf die Energie, die uns nährt und erfüllt.

Gefühle sind Energie

Eine Emotion ist Energie in Bewegung – sie bewegt Atem, Herzschlag, Mimik, Handlungen und deine Ausstrahlung. Gefühle sind keine blossen Gedanken, sondern lebendige Kräfte, die durch dich fliessen. Freude expandiert dich, weitet den Atem und lädt auf; Angst kontrahiert, beschleunigt den Puls und blockiert den Energiefluss.

Du wählst deine Energie

Yoga lädt ein, nach innen zu lauschen: Wie fühle ich mich heute? Wie fliesst meine Energie? Welches Gefühl nährt mich? Was brauche ich heute, um mich erfüllt zu fühlen? Indem du bewusst wählst – statt in Frust oder Zweifel zu verharren – lenkst du deinen Energiefluss. Denn Energie folgt der Aufmerksamkeit: Richte dich auf Positives aus. Diese Ausrichtung zeigt sich in der Körperhaltung, im Atem, in der Denkweise – und sie wirkt direkt auf dein Energiefeld und wird zu einem inneren Kompass.

Probiere es aus: Deine Energie-Wahl

Setze dich bequem hin, schliesse für einen Moment deine Augen und atme ruhig ein und aus. Spüre, wie du mit jedem Atemzug ein Stück mehr bei dir und im Moment ankommst.
Dann frage dich innerlich: Wie möchte ich mich heute fühlen? Lass ein Wort auftauchen – vielleicht „Leichtigkeit“, „Frieden“ oder „Ruhe“. Atme dieses Wort ein paar Atemzüge lang bewusst ein – als Einladung an dein Energiesystem, sich genau darauf auszurichten. Und mit jeder Ausatmung stell dir vor, wie sich dieses Gefühl in dir verankert. Du kannst dir auch eine passende Farbe zum Gefühl vorstellen, die du einatmest. Zum Beispiel Gelb für Freude, Blau für Vertrauen, Grün für Ausgeglichenheit, Weiss für Klarheit.

Starte so ins (nicht mehr ganz so neue) Jahr – oder in den Tag. Du wählst, deine Energie steigt, dein Wohlbefinden verändert sich.

Wie Yoga Körper, Geist und Seele in Einklang bringt

Immer wieder erlebe ich, wie tief Yoga uns berühren kann – nicht nur körperlich, sondern auf allen Ebenen unseres Seins. Manche meiner Kursbesucher:innen kommen wegen Rückenschmerzen oder Verspannungen, andere, weil sie sich gestresst und innerlich erschöpft fühlen. Doch ganz egal, mit welchem Anliegen jemand in meine Stunden kommt – fast immer geschieht etwas Grösseres: eine Rückverbindung mit sich selbst.

Yoga ist mehr als Bewegung. Es ist eine Einladung, den eigenen Körper zu spüren, den Atem bewusst zu lenken und Momente der Stille zuzulassen. So entsteht Raum, in dem Wandlung beginnen darf – körperlich, mental und seelisch.

Der Körper – Kraft, Leichtigkeit und Atemfluss

Wenn wir achtsam üben, spüren wir, wie der Körper lebendig wird. Mit jeder bewussten Bewegung entsteht Wärme, Stabilität und gleichzeitig Leichtigkeit. Der Atem ist dabei unser stiller Lehrer – er trägt jede Bewegung und erinnert uns daran, präsent zu sein.

Ich sehe oft, wie bereits einfache, ruhige Sequenzen Verspannungen lösen können. Es braucht keinen akrobatischen Asana-Flow. Entscheidend ist die Qualität der Aufmerksamkeit: Wie bin ich in dieser Bewegung? Was spüre ich in dieser Haltung? – Das verändert alles.

Der Geist – Klarheit durch Achtsamkeit

Viele meiner Teilnehmer:innen erzählen mir, dass sie nach der Stunde einen klareren Kopf haben, obwohl wir kaum „etwas getan“ haben. Dieses Phänomen hat mit der Beruhigung unseres Nervensystems zu tun. Wenn Bewegung, Atem und Bewusstsein miteinander verschmelzen, treten wir aus dem gedanklichen Dauerrauschen heraus.

Diese Stille im Geist ist kein Zufall – sie entsteht aus Achtsamkeit. Wir beginnen wieder, das Jetzt wahrzunehmen, statt uns in Gedanken über Gestern oder Morgen zu verlieren. Das gibt uns mentale Kraft, Fokus und innere Gelassenheit.

Die Seele – nach Hause kommen

Manchmal spüre ich nach einer intensiven Yogastunde dieses stille, tiefe Gefühl: ein Ankommen. Kein äusseres Ziel, kein „mehr erreichen“, sondern einfach nur Sein. Yoga schenkt uns diese Verbindung – zu uns selbst, zu unserer Essenz, zu etwas, das grösser ist als wir.

Wenn Körper und Geist zur Ruhe kommen, darf die Seele durchatmen. Und plötzlich fühlt sich alles stimmiger an – leichter, heller, ganzer.

Warum schon achtsame Bewegung wirkt

Es ist faszinierend, wie wenig es oft braucht. Ein bewusster Atemzug. Eine sanfte Drehung. Ein Moment stiller Präsenz. Schon das aktiviert unser parasympathisches Nervensystem und signalisiert dem Körper: Du bist sicher.

Aus dieser Sicherheit entsteht Vertrauen – in uns selbst, in unseren Körper, in das Leben. Achtsame Bewegung ist deshalb ein Schlüssel zu innerer Stabilität und mentaler Gesundheit.

So beginnt Yoga – nicht mit einer schwierigen Pose, sondern mit einem einfachen Atemzug.

Entdecke die Magie eines Yoga-Retreats

Stell dir vor, du lässt den Alltag einfach mal los, atmest frische Luft tief ein und spürst, wie dein Körper in sanften, fliessenden Bewegungen neue Energie tankt. Gleichzeitig findet dein Geist die lang ersehnte Stille, um endlich zur Ruhe zu kommen – ein Moment purer Präsenz. Ein Yoga-Retreat schafft genau diese Oase der Regeneration und wirkt auf dein gesamtes Wohlbefinden. Ein Retreat zu buchen mag auf den ersten Blick wie ein Luxus wirken, doch die tiefgreifenden Vorteile machen es zu einer lohnenswerten Investition in Körper, Geist und Seele.

Raus aus dem Alltag – rein in die Erholung

In einem Retreat entsteht der Raum, der im hektischen Alltag oft fehlt: Stunden der Stille, geführte Meditationen und sanfte Yoga-Praktiken klären den Geist, während Stress schmilzt und du den Moment im Hier und Jetzt geniesst. Raus aus der Hektik, rein in die Selbstbegegnung – diese Pause schenkt neue Energie, Klarheit und Zeit, die nur dir gehört.

10 überzeugende Gründe, ein Retreat zu buchen

Hier sind zehn Gründe, warum ein Yoga-Retreat perfekt passt – unabhängig von deiner Erfahrung:

1. Auszeit vom Alltag: Bewusster Rückzug von Verpflichtungen, um durchzuatmen und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Nämlich auf dich und deine Gesundheit!

2. Tiefe Selbstreflexion: In Stille eintauchen, innere Klarheit finden und vielleicht Antworten auf Fragen finden, die im Alltag oft überhört werden.

3. Körperliche und geistige Gesundheit: Yoga, Meditation und Atemübungen fördern physisches, emotionales und mentales Wohlbefinden.

4. Verbindung mit Gleichgesinnten: Begegne Menschen mit ähnlichen Zielen in einer wohlwollenden Gemeinschaft.

5. Lernen von Experten: Qualifizierte Leiter*innen teilen Wissen zu Yoga, Meditation und Persönlichkeitsentwicklung.

6. Naturverbundenheit und Ruhe: Viele Retreats finden in ruhigen, natürlichen Umgebungen statt, was die Erholung und das Gefühl des Verbundenseins fördert.

7. Achtsames Essen: Fokus auf gesunde Ernährung, oft mit nahrhaften, entgiftenden Mahlzeiten.

8. Neue Gewohnheiten entwickeln: Idealer Rahmen, um gesunde Routinen wie tägliche Bewegung oder Meditation zu etablieren.

9. Stressabbau und Entspannung: Tiefe Erholung für kurzfristige und langfristige Ausgeglichenheit.

10. Selbsterneuerung und Inspiration: Kehre mit neuer Lebensenergie, Klarheit und Leichtigkeit zurück in deinen Alltag.

Finde dein passendes Retreat

Ein Retreat fühlt sich dann stimmig an, wenn Yogastil, Menschen, Umgebung, Programm, Essen und Unterkunft zu deiner Lebensphase passen – schau dir mehrere Angebote an, das lohnt sich. Ob erfahrene Yogini oder Anfängerin: Ein Retreat regeneriert und lässt dich mit einem Gefühl der Erneuerung in den Alltag zurückkehren. Gönne dir diese Zeit der Selbstfürsorge und entdecke die nachhaltige Wirkung.

Wenn du mehr zu meinen Retreats erfahren möchtest, dann findest du hier mehr Infos.

Bei Fragen melde dich gerne bei mir.

Ich freue mich auf dich!

Fabienne

Yoga beginnt neben der Matte

Hast du schon länger kein Yoga mehr gemacht?

Ich bin Yogalehrerin – und trotzdem habe ich in den letzten sieben Tagen (wegen Weihnachtsferien und so) meine Matte kein einziges Mal ausgerollt. Und doch habe ich jeden Tag Yoga praktiziert.

Vielleicht machst auch du jeden Tag Yoga, ohne es zu merken. Dafür brauchst du keine Matte und keine besonderen Posen einzuehmen. Manchmal geschieht Yoga ganz leise im Alltag.

Viele verbinden Yoga vor allem mit Dehnung, Asanas und einem flexiblen Körper. Doch Yoga ist so viel mehr.
Nach Patanjali besteht der Yogaweg aus acht Pfaden – und die meisten davon begegnen uns mitten im Alltag.

Hier nur ein paar wenige Beispiele:

AHIMSA – Wenn du bewusst einkaufst, regionale, biologische und tierleidfreie Produkte wählst, praktizierst du Yoga.
SATYA – Wenn du aufhörst, Ausreden zu finden, und ehrlich sagst, was du fühlst, auch wenn es unbequem ist, praktizierst du Yoga.
SANTOSHA – Wenn du innehältst und dankbar bist, ohne immer mehr zu wollen, praktizierst du Yoga.
PRANAYAMA – Wenn du tief atmest, um dich zu spüren oder dich zu beruhigen, anstatt alles wegzudrücken, praktizierst du Yoga.
DHYANA – Wenn du still wirst und dir erlaubst, einfach zu sein, praktizierst du Yoga.

Yoga ist nicht immer sichtbar – es zeigt sich darin, wie du lebst, fühlst und handelst.
Es ist kein Ziel und keine äussere Form, sondern eine Haltung zum Leben.
Yoga beginnt nicht auf der Matte, sondern in dem Moment, in dem du bewusst bist.

Du kannst Yoga praktizieren, während du atmest, wenn du Konflikte ehrlich ansprichst, achtsam mit deinen Gedanken und Worten umgehst oder einfach innehältst und spürst, dass du da bist.

Patanjali beschreibt im achtgliedrigen Pfad: Yoga ist weit mehr als Asana.
Es ist Ethik, Achtsamkeit, Verbindung – eine innere Haltung, die durch dich wirkt.

Wie praktizierst du Yoga im Alltag, vielleicht ohne es bisher gewusst zu haben?

Im Dazwischen – die Kraft des Übergangs

In diesen letzten Tagen des Jahres spürst du es vielleicht auch: Das Alte klingt aus, das Neue ist noch nicht da. Die Zeit zwischen den Jahren fühlt sich für mich oft wie Schweben an – ein Raum ohne Ziel, ohne klare Richtung. Irgendwie laut, irgendwie leise. Und gerade in dieser Schwebe liegt die Magie.

Der stille Raum dazwischen

Ich kenne dieses Gefühl am Jahresende nur zu gut. Wenn das Äussere leiser wird und das Tempo nachlässt, werde ich innerlich oft unruhig. Diese Leere zwischen Rückblick und Neuanfang macht mich ungeduldig – als müsste ich schon wissen, wohin das Neue mich führt. Ich möchte dann noch so vieles ordnen, abschliessen, loslassen, bevor das Neue beginnt.

Doch genau dieser «leere» Zwischenraum ist vielleicht die wertvollste Zeit. Hier geschieht die wahre Transformation: Wir legen alte Hüllen ab, sortieren uns neu, reifen innerlich. So wächst Platz, damit das Neue wirklich ankommen kann.

Die Magie der letzten Tage im Jahr

Wenn das Jahr zu Ende geht, entsteht ein besonderer Moment. Wir blicken zurück auf Begegnungen, Erlebnisse und alles, was uns berührt hat. Gleichzeitig spüren wir: Das Neue ist schon nah – leise, unfassbar, aber präsent.

Diese Tage laden ein, innezuhalten. Zu atmen. Zu lauschen. Nichts zu erzwingen, nichts zu benennen. Im Stillstand entsteht Klarheit, im Loslassen Raum. In dieser Weite bereiten wir den Boden für das Kommende.

Der Zwischenraum im Yoga

Auch auf der Matte begegnen wir diesem Raum: Zwischen zwei Atemzügen. Zwischen Ein- und Ausatmung. Zwischen Ankommen und Weitergehen in einer Asana.

Hier passiert viel, obwohl nichts sichtbar ist. Der Körper ruht, die Energie fliesst weiter. Der Atem pausiert kurz – und in dieser Stille entfaltet sich Präsenz. Die Praxis wird zur Meditation. Wir lernen, im Jetzt zu sein, ohne nach dem Nächsten zu greifen – auch wenn es uns bereits weiterzieht.

Die Einladung

Tauch in diesen Übergangstagen bewusst in einen solchen Zwischenraum ein. Halte einen Atemzug inne. Lass dich von der Stille leiten. Spüre die Kraft, die genau hier entsteht – im Moment, in dem du einfach bist.

Ich wünsche dir einen sanften Übergang ins neue Jahr! 💛

Mit Intention ins neue Jahr

Gehörst du zum Team „Vorsätze fürs neue Jahr“ – oder eher zu denen, die sagen: „Ich lasse alles so, wie es ist – wird schon!“?
Ich war früher irgendwo dazwischen. Doch Anfang 2025 habe ich beschlossen, das Jahr mit klarer Intention zu beginnen. Ohne To-do-Listen-Mentalität, sondern mit einem klaren Gefühl dafür, wer ich sein möchte und wie sich mein Jahr anfühlen soll. Und was soll ich sagen – so vieles davon durfte tatsächlich Wirklichkeit werden. Ich blicke heute, am Ende dieses Jahres, dankbar und erfüllt auf 2025 zurück.

Vielleicht war auch dein Jahr eine Mischung aus Licht und Wachstum, Abschieden und Neubeginn. Umso schöner ist es, den Übergang bewusst zu gestalten – nicht aus Pflicht, sondern aus Liebe zu dir selbst. Wenn du magst, dann lese unten mehr über «mein» Journaling-Ritual, das dich vielleicht dazu inspiriert, dein 2026 mit Intention, Klarheit und Herz zu gestalten.


In welcher Energie möchtest du 2026 sein?

Das neue Jahr ist wie eine leere Seite in deinem Notizbuch – bereit, mit Erfahrungen, Träumen und Erkenntnissen gefüllt zu werden. Doch bevor du losschreibst, darfst du dir eine entscheidende Frage stellen: In welcher Energie möchtest du 2026 leben?

Willst du Leichtigkeit spüren, dich mutig ausprobieren oder Frieden in dir kultivieren? Vielleicht ist dein Jahr 2026 das Jahr der Ruhe nach stürmischen Zeiten – oder das Jahr, in dem du dich endlich traust, deine Komfortzone zu verlassen. Schliesse für einen Moment die Augen und fühle in dich hinein: Welche Qualität willst du in dein Leben einladen? Diese Energie darf dein innerer Kompass werden.


Dein Motto für 2026

Ein Motto ist wie ein inneres Mantra – einfach, aber kraftvoll. Finde ein Wort oder einen Satz, der dich durch alle Höhen und Tiefen trägt. Vielleicht lautet dein Motto „Trust the process“„Mein Jahr der Fülle“ oder „Ich darf gross träumen“. Es muss nicht perfekt sein; wichtig ist, dass es mit dir schwingt.


Deine Bucket List 2026

Jetzt wird’s konkret: Was möchtest du erleben? Denk an Momente, die dein Herz höherschlagen lassen – kleine und grosse Abenteuer. Vielleicht ein Solo-Trip, ein Workshop, der dich inspiriert, oder einfach mehr Sonnenaufgänge, die du bewusst wahrnimmst. Setz dir Ziele, die dich lebendig fühlen lassen.


Deine Wish List

Oft verbinden wir mit Besitz Schuld oder Oberflächlichkeit – doch Wünsche dürfen leicht sein. Materielle Dinge können Freude schenken, wenn sie bewusst gewählt sind. Schreibe alles auf, was dich erfreut – von einer neuen Kaffeemaschine über eine Kamera bis hin zu einem neuen Zuhause (oder wie ich mir einen neuen Yogaraum gewünscht habe). Wichtiger als das „Was“ ist das „Warum“: Was löst dieser Wunsch in dir aus?


Unlock Your Potential – Wer wirst du 2026?

Jetzt darfst du gross denken. Welche Fähigkeiten willst du lernen, welchen Anteil in dir möchtest du entfalten? Vielleicht willst du mutiger sprechen, kreativer schreiben, dich beruflich verändern oder mehr Selbstvertrauen leben. Notiere, wer du am Ende des Jahres sein möchtest, und erinnere dich immer wieder daran: Du bist ständig im Werden.


Was darf im 2025 bleiben?

Nicht alles soll mit ins neue Jahr. Überlege, welche Gedanken, Sorgen oder Gewohnheiten du liebevoll loslassen möchtest. Vielleicht Vergleich, Selbstzweifel oder Schuldgefühle. Schreibe sie auf – und verabschiede dich bewusst. Es ist ein Akt der Befreiung.


Was willst du in 2026 einladen?

Nach dem Loslassen entsteht Raum. Welche Erfahrungen, Menschen und Gefühle dürfen diesen Raum füllen? Vielleicht willst du mehr Leichtigkeit, Tiefe in deinen Beziehungen oder Klarheit in deinem Leben. Formuliere es positiv – als Einladung an das Universum und an dich selbst.


Ein Brief an dein Future Self

Zum Abschluss schreibe dir einen Brief, den du am 31. Dezember 2026 öffnest. Erzähle deinem zukünftigen Ich, worauf du hoffst, was du dir wünschst und wofür du dankbar bist. Male dir aus, wie du dich fühlen möchtest, wer an deiner Seite ist und was du geschafft hast.
Dieser Brief ist dein Versprechen an dich selbst – und eine wundervolle Erinnerung daran, wie weit du gekommen bist.


Fazit:
Journaling zum Jahreswechsel ist kein To-do, sondern ein Ritual der Selbstverbindung. Es schenkt dir Klarheit, Bewusstsein und liebevolle Ausrichtung für das, was kommt. Dein 2026 wartet darauf, von dir gestaltet zu werden – mutig, ehrlich und mit offenem Herzen.

Und falls du diese Zeilen erst im 2026 liest: Es ist egal, wann genau du deine Intention fürs neue Jahr setzt.