Yoga für Anfänger: Dein Weg beginnt genau hier

Vielleicht hast du schon oft daran gedacht, Yoga auszuprobieren – und doch war da immer dieser kleine Zweifel: Bin ich beweglich genug? Kann ich das überhaupt? Die gute Nachricht lautet: Ja, du kannst das! Yoga ist nicht nur für die, die sich mühelos in die schwierigsten Haltungen beugen können. Yoga ist für alle!

Yoga bedeutet im Kern Verbindung – zwischen Körper, Geist und Seele. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, dich selbst besser kennenzulernen. Jeder Atemzug, jede Bewegung ist eine Einladung, bei dir anzukommen und dir etwas Gutes zu tun.

In einem meiner Einsteigerstunden «Vinyasa Yoga Basic» lernst du in aller Ruhe Schritt für Schritt die Grundlagen: achtsames Atmen, einfache Körperhaltungen und sanfte Übergänge. Oder du meldest dich einfach für eine Vinyasa «soft» Stunde oder Männeryoga an. Wen du Ruhe, Erholung und Entspannung suchst, dann könnte Yin Yoga etwas für dich sein. Am besten zuerst einmal eine Schnupperstunde buchen, um zum schauen, ob es dir bei mir überhaupt gefällt.

Du brauchst überhaupt keine Vorkenntnisse – nur bequeme Kleider, Offenheit und ein bisschen Neugier. Schon nach der ersten Stunde wirst du spüren, wie sich etwas verändert: dein Körper fühlt sich lebendiger an, dein Geist ruhiger, dein Atem tiefer und dein Herz weiter.

Vielleicht beginnt hier deine neue Wohlfühlstunde – eine, die dich stärkt, entspannt und dich im Alltag präsenter werden lässt.

Bei Fragen oder Unsicherheit melde dich gerne bei mir.

Ich freue mich auf dich!

Wie Yoga Körper, Geist und Seele in Einklang bringt

Immer wieder erlebe ich, wie tief Yoga uns berühren kann – nicht nur körperlich, sondern auf allen Ebenen unseres Seins. Manche meiner Kursbesucher:innen kommen wegen Rückenschmerzen oder Verspannungen, andere, weil sie sich gestresst und innerlich erschöpft fühlen. Doch ganz egal, mit welchem Anliegen jemand in meine Stunden kommt – fast immer geschieht etwas Grösseres: eine Rückverbindung mit sich selbst.

Yoga ist mehr als Bewegung. Es ist eine Einladung, den eigenen Körper zu spüren, den Atem bewusst zu lenken und Momente der Stille zuzulassen. So entsteht Raum, in dem Wandlung beginnen darf – körperlich, mental und seelisch.

Der Körper – Kraft, Leichtigkeit und Atemfluss

Wenn wir achtsam üben, spüren wir, wie der Körper lebendig wird. Mit jeder bewussten Bewegung entsteht Wärme, Stabilität und gleichzeitig Leichtigkeit. Der Atem ist dabei unser stiller Lehrer – er trägt jede Bewegung und erinnert uns daran, präsent zu sein.

Ich sehe oft, wie bereits einfache, ruhige Sequenzen Verspannungen lösen können. Es braucht keinen akrobatischen Asana-Flow. Entscheidend ist die Qualität der Aufmerksamkeit: Wie bin ich in dieser Bewegung? Was spüre ich in dieser Haltung? – Das verändert alles.

Der Geist – Klarheit durch Achtsamkeit

Viele meiner Teilnehmer:innen erzählen mir, dass sie nach der Stunde einen klareren Kopf haben, obwohl wir kaum „etwas getan“ haben. Dieses Phänomen hat mit der Beruhigung unseres Nervensystems zu tun. Wenn Bewegung, Atem und Bewusstsein miteinander verschmelzen, treten wir aus dem gedanklichen Dauerrauschen heraus.

Diese Stille im Geist ist kein Zufall – sie entsteht aus Achtsamkeit. Wir beginnen wieder, das Jetzt wahrzunehmen, statt uns in Gedanken über Gestern oder Morgen zu verlieren. Das gibt uns mentale Kraft, Fokus und innere Gelassenheit.

Die Seele – nach Hause kommen

Manchmal spüre ich nach einer intensiven Yogastunde dieses stille, tiefe Gefühl: ein Ankommen. Kein äusseres Ziel, kein „mehr erreichen“, sondern einfach nur Sein. Yoga schenkt uns diese Verbindung – zu uns selbst, zu unserer Essenz, zu etwas, das grösser ist als wir.

Wenn Körper und Geist zur Ruhe kommen, darf die Seele durchatmen. Und plötzlich fühlt sich alles stimmiger an – leichter, heller, ganzer.

Warum schon achtsame Bewegung wirkt

Es ist faszinierend, wie wenig es oft braucht. Ein bewusster Atemzug. Eine sanfte Drehung. Ein Moment stiller Präsenz. Schon das aktiviert unser parasympathisches Nervensystem und signalisiert dem Körper: Du bist sicher.

Aus dieser Sicherheit entsteht Vertrauen – in uns selbst, in unseren Körper, in das Leben. Achtsame Bewegung ist deshalb ein Schlüssel zu innerer Stabilität und mentaler Gesundheit.

So beginnt Yoga – nicht mit einer schwierigen Pose, sondern mit einem einfachen Atemzug.

Entdecke die Magie eines Yoga-Retreats

Stell dir vor, du lässt den Alltag einfach mal los, atmest frische Luft tief ein und spürst, wie dein Körper in sanften, fliessenden Bewegungen neue Energie tankt. Gleichzeitig findet dein Geist die lang ersehnte Stille, um endlich zur Ruhe zu kommen – ein Moment purer Präsenz. Ein Yoga-Retreat schafft genau diese Oase der Regeneration und wirkt auf dein gesamtes Wohlbefinden. Ein Retreat zu buchen mag auf den ersten Blick wie ein Luxus wirken, doch die tiefgreifenden Vorteile machen es zu einer lohnenswerten Investition in Körper, Geist und Seele.

Raus aus dem Alltag – rein in die Erholung

In einem Retreat entsteht der Raum, der im hektischen Alltag oft fehlt: Stunden der Stille, geführte Meditationen und sanfte Yoga-Praktiken klären den Geist, während Stress schmilzt und du den Moment im Hier und Jetzt geniesst. Raus aus der Hektik, rein in die Selbstbegegnung – diese Pause schenkt neue Energie, Klarheit und Zeit, die nur dir gehört.

10 überzeugende Gründe, ein Retreat zu buchen

Hier sind zehn Gründe, warum ein Yoga-Retreat perfekt passt – unabhängig von deiner Erfahrung:

1. Auszeit vom Alltag: Bewusster Rückzug von Verpflichtungen, um durchzuatmen und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Nämlich auf dich und deine Gesundheit!

2. Tiefe Selbstreflexion: In Stille eintauchen, innere Klarheit finden und vielleicht Antworten auf Fragen finden, die im Alltag oft überhört werden.

3. Körperliche und geistige Gesundheit: Yoga, Meditation und Atemübungen fördern physisches, emotionales und mentales Wohlbefinden.

4. Verbindung mit Gleichgesinnten: Begegne Menschen mit ähnlichen Zielen in einer wohlwollenden Gemeinschaft.

5. Lernen von Experten: Qualifizierte Leiter*innen teilen Wissen zu Yoga, Meditation und Persönlichkeitsentwicklung.

6. Naturverbundenheit und Ruhe: Viele Retreats finden in ruhigen, natürlichen Umgebungen statt, was die Erholung und das Gefühl des Verbundenseins fördert.

7. Achtsames Essen: Fokus auf gesunde Ernährung, oft mit nahrhaften, entgiftenden Mahlzeiten.

8. Neue Gewohnheiten entwickeln: Idealer Rahmen, um gesunde Routinen wie tägliche Bewegung oder Meditation zu etablieren.

9. Stressabbau und Entspannung: Tiefe Erholung für kurzfristige und langfristige Ausgeglichenheit.

10. Selbsterneuerung und Inspiration: Kehre mit neuer Lebensenergie, Klarheit und Leichtigkeit zurück in deinen Alltag.

Finde dein passendes Retreat

Ein Retreat fühlt sich dann stimmig an, wenn Yogastil, Menschen, Umgebung, Programm, Essen und Unterkunft zu deiner Lebensphase passen – schau dir mehrere Angebote an, das lohnt sich. Ob erfahrene Yogini oder Anfängerin: Ein Retreat regeneriert und lässt dich mit einem Gefühl der Erneuerung in den Alltag zurückkehren. Gönne dir diese Zeit der Selbstfürsorge und entdecke die nachhaltige Wirkung.

Wenn du mehr zu meinen Retreats erfahren möchtest, dann findest du hier mehr Infos.

Bei Fragen melde dich gerne bei mir.

Ich freue mich auf dich!

Fabienne

Rückblick zum HollyJolly Mini-Retreat im Eden in Spiez

Ein stimmungsvoller Vormittag voller Ruhe, Genuss und wohliger Wintermagie liegt hinter mir: Am 21. Dezember 2025 durfte ich beim Holly Jolly Mini-Retreat im Hotel Eden in Spiez meine Teilnehmerinnen mit Yoga, Brunch und SPA verwöhnen und ihnen eine kostbare Auszeit im Advent schenken.

Am 4. Advent und zur Wintersonnenwende sind wir gemeinsam in einem gemütlichen Raum mit Blick auf Thunersee und Berge angekommen, haben den Alltag Schritt für Schritt losgelassen und sind tief in die ruhige, festliche Stimmung eingetaucht. Die Kombination aus Winterlicht, liebevollen Details und der entspannten Atmosphäre im Hotel Eden hat von Anfang an ein Gefühl von Geborgenheit entstehen lassen.

Auf der Matte sind wir mit einer achtsamen Anfangsmeditation und bewussten Atemübungen gestartet. Darauf folgte ein weiches, fliessendes Vinyasa, das den Körper mobilisierte und die Energie in Bewegung brachte, bevor wir über erdendes Yin Yoga in die Tiefe und Stille eintauchten. Abgerundet wurde die Praxis durch ein wohltuendes Shavasana, das für tiefe Regeneration und ein Gefühl von innerer Weite sorgte.

Nach der Yogapraxis haben wir gemeinsam ein ausgiebiges Frühstück genossen – mit regionalen Köstlichkeiten, warmen Getränken und viel Raum für inspirierende Gespräche. In der entspannten Atmosphäre des Hotels sind Begegnungen, Austausch und leise Vorfreude auf die kommenden Feiertage entstanden, die diesen Vormittag für mich besonders herzlich gemacht haben.

Im Anschluss konnten meine Teilnehmerinnen den Eden Spa mit Soleaussenbad, Saunen, Dampfbad und Ruhezonen frei nutzen und ihren Tag ganz nach ihrem eigenen Rhythmus ausklingen lassen. Für mich war dieses Holly Jolly Mini-Retreat ein zutiefst berührendes Erlebnis und ein Geschenk, mit so wunderbaren Menschen zu praktizieren – und gleichzeitig der schönste Rahmen, um meine Yogastunden für dieses Jahr dankbar und erfüllt abzurunden und gelassen in die Weihnachtstage zu starten.

Kleiner Ausblick für 2026:

Das Holly Jolly Mini-Retreat im Hotel Eden findet am 21. Dezember 2026 abends statt. Mehr Infos dazu folgen demächst.

Hast du Lust auf ein längeres Holly Jolly Feeling? Dann ist vielleicht das Holly Jolly Yoga-Retreat vom 18. – 20. Dezember 2026 im HUUS Hotel Gstaad etwas für dich. Mehr Infos dazu findest du hier.

Ich würde mich freuen, wenn du dabei bist!

Yoga unter freiem Himmel

Was für ein magischer Abend! Beim Sonnenuntergang vor der traumhaften Kulisse der
Aeschiried Skihütte durften wir gemeinsam Körper und Geist in Einklang bringen. Die warmen Farben des Himmels, die frische Bergluft und das sanfte Yoga-Flow-Erlebnis machten diese Stunde zu einem unvergesslichen Moment der Ruhe und Verbundenheit.

Danke an alle, die dabei waren und diese besondere Atmosphäre mit mir geteilt haben – ich freue uns schon aufs nächste Mal!

Nächster Outdoor-Termin bei der Skihütte: 5. November 2025.

Yoga-Praxis im Einklang mit den Mondphasen

Der Rhythmus des Mondes begleitet uns durchs Leben – sichtbar am Himmel, oft spürbar im Inneren. Auch im Yoga können wir die Kraft der verschiedenen Mondphasen nutzen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen und bewusster mit unseren eigenen Bedürfnissen umzugehen.

Die Mondphasen: Energie und Wirkung auf den Körper

  • Neumond steht für Neuanfang, Entgiftung und Reinigung. In dieser Phase ist unser Körper besonders empfänglich dafür, Altes loszulassen. Die Yoga-Praxis kann jetzt sanft und in sich gekehrt gestaltet werden – ideal, um mit Atemübungen oder Yin-Yoga einen bewussten Reset einzuleiten. Wer eine Fastenkur oder neue Gewohnheiten starten möchte, findet im Neumond die perfekte Unterstützung.
  • Zunehmender Mond gilt als Zeit des Aufbaus und der Stärkung. In dieser Phase nimmt der Körper Nährstoffe und Energie besonders gut auf. Dynamischere Yoga-Flows eignen sich, um Kraft zu sammeln und neue Energie aufzunehmen. Der Fokus kann dabei auf stärkenden Haltungen und energiefördernden Pranayamas (Atemübungen) liegen.
  • Vollmond bringt eine intensive, energetisch aufgeladene Atmosphäre mit sich. Viele Menschen berichten in dieser Zeit von Schlafproblemen, erhöhtem Energielevel und emotionaler Sensibilität. Die Yogapraxis in dieser Zeit darf aber etwas ruhiger werden: Meditation, entspannte Dehnungen und Achtsamkeitspraxis helfen, mit überschüssiger Energie umzugehen und innere Balance zu bewahren.
  • Abnehmender Mond unterstützt das Loslassen – nicht nur auf körperlicher, auch auf mentaler Ebene. Detox, Ausdauertraining und loslösende Yoga-Einheiten (z.B. Twist-Positionen) können die reinigende Qualität dieser Phase unterstreichen. Man sagt auch, dass der Körper in dieser Phase schneller regeneriert und Heilungsprozesse effektiver laufen als sonst.

Yoga und Mondrhythmus: Verbindung schaffen

Indem du deine Yoga-Praxis nach den Mondphasen ausrichtest, kannst du Verbindung üben: zu dir selbst, zur Natur und zu den natürlichen Zyklen, die dich beeinflussen. Nimm dir Zeit, in dich hineinzuspüren – vielleicht spürst du, wie die Qualität deines Atems, deine Energie und deine Emotionen sich im Laufe des Mondzyklus verändern. Lass deinen Yoga-Stil flexibel werden: Pass Haltung und Schwerpunkt an, statt strikte Routinen zu verfolgen.


Mondphasen können eine Einladung zu mehr Achtsamkeit und Selbstfürsorge sein. Sie erinnern uns daran, dass auch unser Körper Rhythmen folgt – und Yoga gibt uns Werkzeuge an die Hand, diese Rhythmen bewusster und liebevoll zu begleiten. Und wie immer gilt: Mach das, was immer DIR gut tut!

Neubeginn

Vier Wochen ist es nun her, seit ich den 1. Stock im Haus Le Roselier beim Schloss Spiez bezogen habe.

Jedes Mal, wenn ich die Tür zu meinem kleinen Wohlfühlparadies öffne, erfüllt mich ein Gefühl von Freude und Magie. Die behagliche Atmosphäre, der traumhafte Blick auf den See und die einzigartige Lage direkt am Schloss lassen mich immer wieder dankbar innehalten.

Kann man sich in einen Raum verlieben? Ich bin überzeugt: Ja, das kann man.

EIN RAUM MIT SEELE.

EIN RAUM MIT HERZ.

EIN RAUM FÜR DICH.

Auch du bist herzlich eingeladen, hier anzukommen, dich wohlzufühlen und neue Energie zu tanken.

Ich freue mich auf dich!

Die Outdoor-Yoga-Zeit ist offiziell eröffnet!

Pünktlich zum Frühlingsanfang am 20. März 2025 haben wir unsere Matten wieder im Freien ausgerollt und unter dem Sternenhimmel Yoga praktiziert. Es war zwar etwas frisch, aber wie immer magisch – danke an Sofie vom Aeschi Skihütten-Team für die herzliche Gastfreundschaft. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal!

Möchtest du auch mal dabei sein? Die nächsten Outdoor-Yoga-Termine findest du hier.

Die vielfältige Welt des Yoga: Eine Reise durch verschiedene Stilrichtungen

Yoga ist wie ein bunter Blumenstrauss – es gibt für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis die passende Blüte. In diesem Blog-Beitrag nehme ich dich mit auf eine kleine Entdeckungsreise durch die vielfältige Welt der Yoga-Stilrichtungen – es gibt noch viel mehr Yogastile, welche hier nicht erwähnt sind. Aber vielleicht hilft dir dieser Beitrag herauszufinden, welche Yoga-Art am besten zu dir passt.

Die Basis: Hatha Yoga

Hatha Yoga bildet das Fundament für viele moderne Yoga-Stile. Es vereint körperliche Übungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Meditation zu einer ganzheitlichen Praxis. Ha-Tha steht für die Verbindung und Balance von Sonne (Aktion/Aktivität) und Mond (Achtsamkeit/in sich schauend), welches zum Ziel hat den Körper und Atem unter Kontrolle zu bringen. Hatha Yoga ist ideal für Einsteiger und alle, die eine ausgewogene, ruhige Yoga-Erfahrung suchen.

Dynamische Flows: Vinyasa und Power Yoga

  • Vinyasa Flow: Ein moderner, dynamischer Yogastil, bei dem dein Körper von Asana zu Asana (Körperhaltung) fliesst und durch eine bewusste Atemtechnik begleitet wird. So werden die kräftigenden Übungen zu einer Meditation in Bewegung, bei der sich Körper und Geist in Einklang finden. Die dabei entfachte Hitze wirkt reinigend und heilend auf den Organismus. Vinyasa Yoga kräftigt deine Muskulatur, fördert die Ausdauer, Balance und Beweglichkeit.  Kreativität und Abwechslung stehen im Vordergrund.
  • Power Yoga: Eine kraftvolle Variante, die Fitness und Yoga verbindet. Perfekt für sportlich Ambitionierte.

Präzision und Alignment: Iyengar Yoga

Iyengar Yoga legt grossen Wert auf präzise Ausrichtung und den Einsatz von Hilfsmitteln. Dieser Stil ist besonders geeignet für Menschen, die detailliert an ihrer Körperhaltung arbeiten möchten.

Kraft und Tradition: Ashtanga Yoga

Ashtanga Yoga gehört zu den körperlich anspruchsvollsten Yoga-Stilen. Es basiert auf festgelegten Übungsserien, die in einer bestimmten Reihenfolge praktiziert werden. Durch die Wiederholung und Vertrautheit mit den Bewegungsabläufen wird die Praxis zur bewegten Meditation.

Spirituelle Tiefe: Kundalini und Jivamukti Yoga

Wer nach einer spirituellen Dimension sucht, findet sie in diesen Stilen:

  • Kundalini Yoga: Fokussiert auf die Erweckung der Kundalini-Energie durch dynamische Übungen, Mantren und Meditation. Die Übungen sind repetitiv und daher Meditations-fördernd.
  • Jivamukti Yoga: Verbindet körperliche Praxis mit spiritueller Philosophie, Musik und Umweltbewusstsein. Neben der Ausübung von Yogastellungen in dynamischen Folgen werden während eines Jivamukti-Kurses immer fünf zentrale Prinzipien beachtet: Shastra (die alten Schriften), Bhakti (Hingabe), Ahimsa (Gewaltlosigkeit, Nichtverletzungen), Nada (Musik) und Dhyana (Meditation).

Sanfte Regeneration: Yin und Restorative Yoga

Für Entspannung und Regeneration sind diese Stile ideal:

  • Yin Yoga: Yin Yoga ist ein meditativer und äusserst regenerierender Yogastil. Die Positionen werden 2-5 Minuten ohne Muskelaktivität hauptsächlich im Sitzen und Liegen ausgeführt. Das lange Verweilen bietet dir die Möglichkeit, dich in Ruhe auf deinen Körper einzulassen. Das Bindegewebe, Faszien und Bänder werden gedehnt – wobei der Fokus auf Hüft- und Herzöffnungsposen gelegt wird. Ein wunderbarer passiver Yogastil, der deinen Körper und Geist vollkommen zur Ruhe kommen lässt und du tiefe Entspannung erleben darfst.
  • Restorative Yoga: Tiefenentspannung durch vollständig unterstützte Positionen.
  • Yoga Nidra: Yoga Nidra ist das «Yoga des Schlafens» und ist der erholsamste Yoga-Stil in der Liste. Es ist eine Übung, die so tief wie möglich entspannt und dabei das volle Bewusstsein bewahrt. Die Praxis des Yoga Nidra erfolgt durch eine geführte Bodyscan-Technik mit anschliessender geführter Visualisierung. Yoga Nidra kann helfen, Anspannung und Angst abzubauen und damit verbundene Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Brustschmerzen, Herzklopfen, Schwitzen und Bauchschmerzen zu lindern.

Hitze und Schweiss: Bikram Yoga

Bikram Yoga, auch als Hot Yoga bekannt, wird in einem auf 40°C geheizten Raum praktiziert. Eine festgelegte Sequenz von 26 Posen soll Entgiftung und Flexibilität fördern.

Die Vielfalt der Yoga-Stilrichtungen spiegelt sich in ihren unterschiedlichen Schwerpunkten wider:

  • Einige Stile legen den Fokus primär auf die körperliche Praxis und Fitness.
  • Andere Richtungen betonen besonders die mentalen Aspekte wie Achtsamkeit und Stressabbau.
  • Wiederum andere Traditionen räumen der spirituellen Dimension einen zentralen Platz ein.

Trotz dieser verschiedenen Akzente verfolgen alle Yoga-Stilrichtungen ein übergeordnetes, gemeinsames Ziel: Sie streben danach, eine harmonische Balance zwischen Körper, Geist und Seele herzustellen. Diese ganzheitliche Ausrichtung bildet den Kern der Yoga-Philosophie und verbindet die diversen Praktiken zu einer einheitlichen Tradition.

Fazit: Finde deinen persönlichen Yogaweg

Die Vielfalt der Yoga-Stile ermöglicht es jedem, die passende Praxis für sich zu finden. Experimentiere mit verschiedenen Stilen und höre auf dein Körpergefühl. Der beste Yoga-Stil ist derjenige, der dich regelmässig auf die Matte lockt und dir Freude bereitet. Egal, ob du Kraft, Flexibilität, innere Ruhe oder spirituelle Tiefe suchst – es gibt ganz bestimmt einen Yoga-Stil, der zu dir passt. Und das wichtigste ist, dass du dich in deiner Yogaklasse wohlfühlst.

Mein Yoga-Stil

Ich selber biete hauptsächlich Vinyasa-, Yin-, Faszienyoga und Yoga Nidra an – und manchmal ein Mix aus allem. Meine Art zu unterrichten ist geprägt von meinen Weiterbildung in den verschiedensten Stilrichtungen und Traditionen und daher erwarten dich immer wieder vielseitige Yogastunden bei mir. Nicht nur Asanas (Yogahaltungen), sondern auch Pranayama (Atemübungen), Achtsamkeits-Übungen und Meditation sowie Entspannung werden deine Yogapraxis bereichern.