Rückblick zum InnerLight Retreat in Weggis

Das Inner Light Yoga Retreat in Weggis im Hotel Rigi war für mich eine Herzensreise und ein Gefühl des Nachhausekommens.

Vier Tage lang durfte ich mit wundervollen Frauen eine Auszeit am Vierwaldstättersee geniessen und ihnen einen Raum für Yoga, Verbindung und Achtsamkeit bieten. Ein Raum in dem wir uns viel bewegt, geatmet und auch einfach die Stille genossen haben. Der Blick auf den See, die Berge und das Licht über dem Wasser haben uns wie eine sanfte Umarmung in die Entschleunigung und zurück zu uns selbst geführt.

Aus einzelnen Frauen wurde eine vertraute Gemeinschaft: geteiltes Lachen, berührende Gespräche, stille Blicke nach der Praxis – all das hat dieses Retreat getragen. Eine Mischung aus Tiefe und Leichtigkeit, aus Stille und Verbindung, hat die Tage für mich unvergesslich gemacht.

Von Herzen danke ich allen Teilnehmerinnen für ihr Vertrauen, ihre Offenheit und ihr Sein. Ihr habt diesen Raum mit eurem Licht gefüllt und ihn zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Wenn dich diese Zeilen berühren, lade ich dich ein, 2026 bei einem meiner nächsten Retreats dabei zu sein. Es wird wieder Raum geben für sanfte Praxis, ehrliche Begegnungen und Momente, in denen du dich selbst ein Stück klarer spürst. Alle Daten und Orte findest du hier – vielleicht führt dich deine nächste Reise ja wieder (oder zum ersten Mal) auf die Matte an meiner Seite.

Ich freu mich auf dich!

Warum «Wild Moon Yoga» mehr als nur ein Name für mich ist

Oft werde ich gefragt, was es mit dem Namen «Wild Moon Yoga» auf sich hat…

Der Mond fasziniert mich seit meiner Kindheit – in all seinen Facetten. Vielleicht, weil er eine beständige Ruhe ausstrahlt und selbst die dunkelsten Nächte in magisches Licht hüllt. Für mich steht der Mond für innere Ruhe, Balance und gleichzeitig für die konstante Veränderung im Leben. Seine wechselnden Phasen erinnern daran, dass das Leben einem natürlichen Rhythmus folgt, in dem Licht und Schatten sich abwechseln. Diese zyklische Bewegung lehrt mich immer wieder Akzeptanz und Gelassenheit – zwei wertvolle Qualitäten, die auch im Yoga eine zentrale Rolle spielen. Das ruhige, beständige Licht des Mondes lädt ein, in sich selbst zu ruhen, die innere Mitte zu finden und trotz aller Veränderungen geerdet zu bleiben.

Das „Wild“ in Wild Moon Yoga steht für mich für die ungezügelte, natürliche Kraft des Lebens. Es symbolisiert das Loslassen von Kontrolle, das Zulassen des Unvorhersehbaren und die Freiheit, das eigene wahre Selbst authentisch auszudrücken. Es feiert die Spontanität und das pulsierende, wilde Erleben des Moments – dieser wilde Geist passt irgendwie zu mir.

In der Kombination aus „Wild“ und „Moon“ sehe ich den Tanz zwischen Ruhe und Bewegung, zwischen Stille und Kraft, Kontrolle und Freiheit. Beides ist wichtig, um wirklich ausgeglichen zu sein. „Wild Moon Yoga“ steht dafür, das Leben und die Yogapraxis ganzheitlich zu umarmen – mit all seinen Facetten und Zyklen – und dabei sowohl geerdet als auch lebendig zu sein.

Vielleicht inspiriert dich dieser Beitrag dazu, deinen eigenen Rhythmus zu finden und mit Gelassenheit und Lebendigkeit durch die wechselnden Phasen deines Lebens zu fliessen. Wenn du Lust hast, gemeinsam diesen Weg auf der Yogamatte zu entdecken, lade ich dich herzlich zu meinen Kursen ein.

Ich freue mich auf dich!

Yoga zum Supermond

𝚃𝙷𝙴 𝙼𝙾𝙾𝙽 𝙸𝚂 𝙼𝙰𝙶𝙸𝙲 𝙵𝙾𝚁 𝚃𝙷𝙴 𝚂𝙾𝚄𝙻 ✨

Dieser Abend am 5. November 2025 ist definitiv auf meiner 2025er TopTenListe gelandet. Es war zwar frisch bei den kühlen Temperaturen, dafür aber umso schöner im Mondlicht.

Danke an alle, die dabei waren. ♡

Neue Daten für 2026 folgen demnächst.

Yoga&Brunch im November

Am 2. November fand zum zweiten Mal der Yoga & Brunch Morgen statt. Es war ein ganz besonderer, gemütlicher Herbstsonntag, der dazu einlud, für eine Weile den Alltag loszulassen und einfach anzukommen. Die Yoga-Stunde fand in meinem kleinen, warmherzigen Studio statt – ein Ort, an dem wir gemeinsam entspannen und mit sanften Bewegungen in den Tag starteten. Danach ging es zusammen ins la belle vue in Spiez, wo wir bei einem liebevoll zubereiteten und köstlichen Brunch in entspannter Runde Zeit miteinander verbrachten. Diese Kombination aus achtsamer Yoga-Praxis und genussvollem Brunch hat den Morgen für mich und alle wunderbaren Teilnehmerinnen zu einem harmonischen Erlebnis gemacht. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Mal! Neue Termine für 2026 folgen demnächst.

Inneres Licht und Erleuchtung im Yoga – Was ist der Unterschied?

Viele Menschen, die Yoga praktizieren, begegnen den Begriffen „inneres Licht“ und „Erleuchtung“. Doch was bedeuten sie eigentlich? Sind sie dasselbe oder gibt es Unterschiede? Mit diesem Blog-Beitrag möchte Licht ins Dunkel bringen und teile hier gerne meine persönliche Interpretation vom inneren Licht und dem Begriff Erleuchtung.

Das innere Licht ist eine Metapher für unsere wahre Natur. Es steht für die Lebensenergie, den Frieden und die Klarheit, die in jedem von uns verborgen sind. Im Yoga wird dieses innere Licht oft „Prana Shakti“ genannt – eine Energie wie die Sonne in unserem Inneren, die unseren Körper und Geist belebt. Wenn wir Yoga praktizieren, spüren wir, wie dieses Licht langsam heller wird und uns mit Wärme und Zuversicht erfüllt. Es ist unser innerer Kompass, der uns zeigt, wer wir wirklich sind, jenseits von Stress, Ängsten und Gedankenwirrwarr.

Erleuchtung hingegen ist ein umfassenderer Zustand, der höchste Bewusstseinszustand. Im Yoga bezeichnet Erleuchtung das vollständige Erwachen zu unserer wahren Natur, ein tiefes Gefühl der Einheit mit uns selbst und allem, was ist. In der Erleuchtung löst sich das Gefühl der Trennung auf, das Ego wird still, und wir erfahren Frieden, Glück und Freiheit. Erleuchtung ist wie das volle Leuchten des inneren Lichts, so hell, dass alle Dunkelheit verschwindet.

Man kann also sagen: Das innere Licht ist die Quelle, die in uns brennt, und durch Yoga dürfen wir lernen, dieses Licht immer mehr zu entdecken und strahlen zu lassen. Erleuchtung ist der Zustand, in dem dieses innere Licht vollkommen erstrahlt und wir unser wahres Selbst losgelöst von äusseren Umständen vollständig erfahren.

Yoga bietet uns den Weg, dieses innere Licht zu nähren. Durch Atemübungen, Asanas und Meditation öffnen wir uns für diese Energie und können Stück für Stück die Erleuchtung erfahren – nicht als einmaliges Ereignis, sondern als fortwährenden Prozess des Wachstums und der Bewusstwerdung.

Jeder kleine Moment in der Yogapraxis, in dem wir bewusst atmen, still werden und unserem inneren Licht Raum geben, bringt uns diesem Ziel näher. Und gerade diese leisen, inneren Erlebnisse machen Yoga zu einem so wertvollen Weg – ein Aufleuchten des Lichts in uns mitten im Alltag.

Wie fühlst du dein inneres Leuchten heute?

Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag!

«THE QUIETER YOU BECOME, THE MORE YOU ARE ABLE TO HEAR» – RUMI –

In unserem Alltag ist es oft laut – nicht nur draussen, sondern auch in unserem Kopf. Gedanken, Sorgen und Pläne wirbeln unaufhörlich durch den Geist, und unser Denken springt von einem Thema zum nächsten, wie ein wilder Affe, der von Ast zu Ast hüpft. Dieses Bild nennt man im Buddhismus „Monkey Mind“ oder „Affengeist“ – ein unruhiger, ständig beschäftigter Geist, der kaum zur Ruhe kommt. Genau in dieser inneren Unruhe liegt eine besondere Kraft verborgen: Je stiller du wirst, desto klarer kannst du hören – nicht nur mit den Ohren, sondern vor allem mit deinem Herzen und deinem Inneren.

Stille bedeutet nicht einfach nur die Abwesenheit von Geräuschen. Es ist ein Moment, in dem du ganz bei dir bist, deine Gedanken zur Ruhe kommen und du dich wieder besser spürst. Wenn der Geist ständig beschäftigt ist, übersieht man leicht das Wesentliche oder innere Botschaften. Erst wenn es ruhig wird, kannst du wirklich in dich horchen und neue Einsichten gewinnen.

Viele Menschen finden es schwer, still zu sein, weil es für unser Gehirn ungewohnt ist, nichts zu tun oder zu denken. Doch kleine Pausen mit bewusster Ruhe helfen dem Geist, sich zu entspannen und zu ordnen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass solche Momente der Stille Stress reduzieren, die Konzentration verbessern und Kreativität fördern.

Wie kannst du Stille in deinen Alltag bringen? Probiere es mal mit kurzen Atempausen: Setze dich bequem hin, schliesse deine Augen und atme bewusst tief ein und aus. Fokussiere dich dabei nur auf deinen Atem. Oder gönn dir eine kurze Auszeit, in der du dein Handy beiseitelegst und einfach für ein paar Minuten nur da bist – ohne Multitasking oder Ablenkung. Auch ein Spaziergang ohne Musik oder Podcasts kann helfen, den Geist zu beruhigen.

Wenn du regelmässig solche Momente findest, wirst du merken: Du hörst mehr – auf deine eigenen Bedürfnisse, auf die Umwelt, auf die leisen Impulse deines Herzens. Und mit dieser inneren Ruhe wächst deine Klarheit, dein Wohlbefinden und deine Fähigkeit, bewusst Entscheidungen zu treffen.

Zusammengefasst: Je stiller du wirst, desto mehr Raum schaffst du, um wirklich zuzuhören – dir selbst und dem Leben um dich herum. Die Stille ist ein Geschenk, das dir Kraft und Klarheit schenkt. Dieses einfache Prinzip lädt dazu ein, sich immer wieder bewusst Zeit für Ruhe zu nehmen – damit du immer besser wahrnehmen kannst, was wirklich zählt.

Bleib dran und hab Geduld mit dir – Fortschritt braucht Zeit, doch jeder kleine Moment der Ruhe wird dich weiterbringen.

Gesund durch den Herbst: Yoga und Tipps für deine Vitalität

Der Herbst ist eine Zeit des Wandels – draussen färben sich die Blätter bunt, die Tage werden kürzer und die Temperaturen kühler. Für unseren Körper und Geist bedeutet das eine Umstellung. Doch mit der richtigen Unterstützung kannst du diese Jahreszeit nutzen, um neue Kraft zu tanken und trotz den sinkenden Temperaturen gesund zu bleiben. Yoga ist dabei ein wundervolles Werkzeug, das deinen Körper stärkt, dein Immunsystem unterstützt und dich innerlich ausgleicht.

Warum Yoga im Herbst so wertvoll ist

Yoga ist natürlich zu jeder Jahrezeit wertvoll. Im Herbst neigen Körper und Geist von Natur aus dazu, sich mehr zurückzuziehen. Die kühle Luft kann unsere Abwehr schwächen, und viele Menschen fühlen sich müde oder antriebslos, was durch die kürzeren Tage und die geringere Kraft des Sonnenlichts noch verstärkt wird. Yoga bringt dich in Bewegung, aktiviert die Energie und hilft dir, die innere Balance zu halten. Besonders hilfreich sind Asanas (Yoga-Haltungen), die erden und zugleich wärmen – so fühlt sich dein Körper lebendig und gestärkt an.

Yoga-Übungen, die dich durch den Herbst begleiten

  • Sanfte Sonnengrüsse (Surya Namaskar): Beginne deinen Tag oder deine Yogapraxis mit einem langsamen, bewussten Sonnengruss, um Wärme im Körper zu erzeugen und deinen Kreislauf anzuregen.
  • Stärkende Krieger-Posen (Virabhadrasana I & II): Sie schenken dir Stabilität und Erdung – das ist besonders wichtig, wenn es draussen wieder etwas rauer wird.
  • Herzöffner wie Kobra (Bhujangasana) oder Kamel (Ustrasana): Diese Rückbeugen öffnen deinen Brustkorb, stärken die Atmung und fördern deine Lebensenergie.
  • Sanfte Vorbeugen, beispielsweise die stehende Vorbeuge (Uttanasana) oder die Kindhaltung (Balasana): Sie beruhigen den Geist, helfen beim Loslassen und geben dir innere Ruhe.
  • Drehhaltungen (z.B. Twist im Liegen): Sanfte Drehhaltungen massieren deine Bauchorgane, regen die Verdauung an und fördern so die Entgiftung.
  • Atemübungen (Pranayama): Die Wechselatmung (Nadi Shodhana) wirkt ausgleichend und stärkt die Lungenkraft, während die Ujjayi-Atmung dein inneres Feuer anheizt.

Mehr Infos zu den «Special Effects» der verschiedenen Yoga-Haltungen findest du hier.

Herbst und Gesundheit aus Sicht der TCM

Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist der Herbst dem Metall-Element zugeordnet, das die Organe Lunge und Dickdarm umfasst. Yogisch betrachtet unterstützen beide Organe die Balance von Aufnahme (Prana, Lebenskraft) und Loslassen (Detox, Reinigung) im Körper, wobei der Dickdarm die innere Reinigung durch Ausscheidung fördert und die Lunge die Lebenskraft durch bewusste Atmung nährt und reinigt.
Den Herbst nutzt die TCM, um Ballast loszulassen und sich auf die kältere Jahreszeit vorzubereiten – genau wie beim Yoga mit den Vorbeugen und Atemübungen. Eine gezielte Pflege der Lunge und des Dickdarms unterstützt dein Immunsystem und sorgt für einen optimalen Energiefluss.

Ernährung und Alltagstipps für einen starken Herbst

  • Iss warme, leicht verdauliche Speisen wie Suppen und Eintöpfe mit saisonalem Gemüse (z.B. Kürbis oder Süsskartoffeln).
  • Würze deine Speisen mit Ingwer, Zimt oder Kardamom – sie wärmen von innen und fördern die Verdauung.
  • Verzichte möglichst auf kalte Getränke und zu viel Rohkost, die dein Verdauungsfeuerschwächen könnten.
  • Trinke Kräutertees und warmes Wasser, um deinen Körper optimal zu unterstützen. Mein Immunbooster-Tee-Tipp für den Herbst.
  • Verbringe möglichst viel Zeit draussen an der frischen Luft und nutze das Tageslicht, um deinen Kreislauf zu stärken und deine Stimmung anzuheben. Natürliches Licht fördert übrigens die Produktion des Glückshormons Serotonin.

Der Herbst lädt uns ein, mit Achtsamkeit und liebevoller Praxis mit der Veränderung mit zu gehen. Mit Yoga stärkst du nicht nur Körper und Geist, sondern findest auch ganz natürlich zurück zu deiner inneren Mitte und Balance. Nutze diese Jahreszeit, um bewusst loszulassen, dich zu erden und neue Energie zu tanken – so bist du bestens gerüstet für die kommenden (noch) kühleren Monate.

Yoga unter freiem Himmel

Was für ein magischer Abend! Beim Sonnenuntergang vor der traumhaften Kulisse der
Aeschiried Skihütte durften wir gemeinsam Körper und Geist in Einklang bringen. Die warmen Farben des Himmels, die frische Bergluft und das sanfte Yoga-Flow-Erlebnis machten diese Stunde zu einem unvergesslichen Moment der Ruhe und Verbundenheit.

Danke an alle, die dabei waren und diese besondere Atmosphäre mit mir geteilt haben – ich freue uns schon aufs nächste Mal!

Nächster Outdoor-Termin bei der Skihütte: 5. November 2025.

Yoga auf dem Niesen

Was für ein wunderschönes Yoga-Erlebnis auf dem Niesen!

Bereits zum 5. Mal durfte dieses besondere Event stattfinden – und es war wieder absolut einmalig.

Mein Herz ist voll Dankbarkeit für all die besonderen Momente, achtsamen Augenblicke und herzlichen Begegnungen.

Auch wenn wir wegen des Wetters keinen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang gesehen haben – die wertvollen Erinnerungen machen alles mehr als besonders.

Ich freue mich schon riesig auf nächstes Jahr! Möchtest du auch dabei sein? Dann abonniere gerne meinen Newsletter oder folge mir auf Social Media (Instagram oder Facebook) und erfahre als Erste:r, wann das Niesen Yoga das nächste Mal stattfinden wird.